Willkommen

Das Bertolt-Brecht-Gymnasium ist eine Schule mit offenen Ganztagsangeboten in Brandenburg an der Havel. Die Schule liegt im verkehrsgünstigen und ruhigen Stadtteil Nord. Sie wurde 1964 als  polytechnische Oberschule Bertolt Brecht gegründet und nach der deutschen Wiedervereinigung ab 1991 als Gymnasium weitergeführt. Im Rahmen einer Festveranstaltung im Brandenburger Theater am 10. Februar 1996 wurde unserer Schule erneut der Name Bertolt Brecht verliehen.

Wir eröffnen Schülerinnen und Schülern aus dem gesamten Stadtgebiet und den umliegenden Gemeinden die Möglichkeit, an unserer Schule die allgemeine Hochschulreife zu erwerben.

Neuigkeiten aus unserer Schule

Schülermeinungen zum Workshop mit dem NABU hinsichtlich der Planung der Grünachse Nord (Silokanal)

Wir müssen etwas tun, um unsere Zukunft zu sichern und nun ist klar- klein anfangen kann Großes bewirken.
In einer Stunde kann man so viel lernen! Natur ist überall, man muss nur genau hinsehen.
Jeder sollte so enthusiastisch über die Umwelt reden, wie die beiden in dieser Stunde! Es ist so wichtig, Acht auf sein Zuhause zu geben.
Meike Pudewell

Die Erhaltung der Artenvielfalt sollte auch bei zukünftigen Bauplänen berücksichtigt werden.
Wiese ist nicht gleich Wiese – Rasen ist nicht gleich Rasen – Natur ist nicht gleich Natur.
Der Mensch zerstört nicht ausschließlich die Artenvielfalt und die ihn umgebene Natur, sondern zugleich seinen eigenen Lebensraum, bis er letztendlich sich selbst zerstört.  
Anne Hartmann

Am Montag, den 19.11.2018 besuchten uns im Geographieunterricht zwei Mitglieder des Naturschutzbundes (NABU).
Bevor die Stunde zu Ende war, gingen wir raus auf das Silokanalgelände, welches in den kommenden Jahren bebaut werden soll.
Herr Ziemer erzählte uns viel über die Verbesserung der Vitalität eines Baumes.
Amira

Die Stunde war sehr interessant, da es sehr abwechslungsreich war.
Ich habe gelernt, dass es schädlich ist, die Stadt mit unnatürlichen Ressourcen zu verschönern.
Leon Butz

Wir, der 11er Kurs Geographie bekamen am 19.11.2018 Besuch von 2 Vertretern des NABU.
Uns wurde der Naturanteil der Grünachse im Stadtteil Nord näher gebracht.
Dabei haben wir verschiedene Baumarten auf ihre Durchmesser vermessen.
Lisa Schröder

Vor einigen Wochen hatten wir Besuch von der Stadtverwaltung Brandenburg, um an der Ideensammlung des grünen Achsenabschnitts Silokanal teilzunehmen.
Am Montag, den 19.11.18 haben wir dann Besuch von zwei Mitgliedern des NABU bekommen. Sie haben mit uns den Aspekt Natur besprochen und wie man mit Kleinigkeiten das Leben der Bäume leichter machen kann, welcher interessant und informativ war.
Anne Schröder


Am Montag, dem 19.11.18 nahmen wir, der Geographie-Leistungskurs Klasse 11, an einer Veranstaltung des Naturbundes, im Rahmen der Planung der Grünachse Stadtteil Nord teil.
Uns wurden die Sichtweisen des Naturbundes nähergebracht und anschaulich vermittelt.
Anschließend gingen wir in das Gebiet der zukünftig geplanten Grünachse und haben den Umfang unterschiedlichster Baumarten vermessen.  
Annika

In der ersten Hälfte des Blockes wurden wir aufmerksam gemacht, dass viele Dinge in der Stadt zwar schön aussehen, aber nicht gut für die Umwelt sind. Ein Beispiel dafür wären die Bäume am Hauptbahnhof, welche in kleinen Kästen eingepflanzt wurden und somit die Wurzeln sich nicht normal ausbreiten können, was dazu führt, dass die Bäume am Ende des Sommers fast keine Blätter mehr haben.
Pascal Kabelitz

Es war eine gelungene und interessante Unterrichtsalternative.
Sehr informativ über die Wichtigkeit von Kleinstgrünanlagen.
Gute Aufschlüsselung über die Wichtigkeit der Grünanlagen innerhalb der Stadt.
Florian

Die Veranstaltung war für mich sehr interessant und lehrreich. Aber auch abschreckend, da ich nicht wusste, dass Brandenburg so schlechte Feinstaubwerte hat. Zudem wurde mir bewusst, wie schlecht es unseren Bäumen in der Stadt wirklich geht.
Yannik Schulze

Durch einen impulsiven Vortrag wurde uns klar gemacht, wie wichtig kleine Verbesserungen für den Umweltschutz sind.
Uns wurde bewusst gemacht, wie umweltschädigend die neu entstandenen, modernen Stadtteile von BRB sind.
Wir haben erneut gelernt, wie wichtig die Natur für uns ist.
Anton Kresse

Interessant zu wissen, dass auch die Grüngestaltung eines Projekts gewisse Prozeduren nach sich zieht.
Ich fand es gut, dass wir auch nach draußen gegangen sind, um die Thematik auch praktisch zu erleben.
Die Notwendigkeit der Thematik wurde auch sehr gut durch die Energie der beiden NABU-Vertreter präsentiert.
Leon Hergaden

Es war sehr spannend etwas mehr über die Natur zu erfahren – vor allem im Zusammenhang mit unserer Schule.
Ich finde es erstaunlich, dass so viele Atem- und Kreislauferkrankungen aus der Luftverschmutzung resultieren.
Allgemein war dieser Workshop sehr interessant und wichtig für unsere Umwelt.
Charleen Andert

Im Workshop der NABU habe ich wirklich viel gelernt, vor allem wie viele Lebewesen in großer Abhängigkeit von Bäumen leben.
Das Engagement der beiden Vertreter, die bei uns in der Stunde waren, hat einen einfach mitgerissen. Die Umgebung, in der man lebt, sollte einem viel wichtiger sein.
Es war sehr spannend, dass wir einfach rausgegangen sind, um alles so real wie möglich kennenzulernen.
Felix Westphal

Eine Verschönerung der Stadt wurde geplant.
Besonders wichtig war die Erhaltung einheimischer Pflanzenarten.
Eines der Ziele war es einen naturnahen Aufenthaltsort zu kreieren.
Niclas Taege

07.12.2018

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Klassenfahrt nach Amsterdam

Die diesjährige Klassenfahrt ging für die Klassen 10a und 10d in die schöne Stadt Amsterdam. Uns fielen sofort die vielen Fahrräder und Brücken, wie auch die besondere holländische Architektur ins Auge. Nicht nur zu Fuß, sondern auch vom Wasser aus erhielten wir einen malerischen Eindruck von der Gegend. Auch wenn manch einer von uns sich mehr vom Hostel erhofft hatten (sehr kleine Zimmer, schlechte Belüftung), waren wir uns alle über die gute Lage des Hauses einig. Nur wenige Minuten und schon befanden wir uns in der Stadt, wo wir uns jeden Abend mit Essen versorgten und uns meist am Wasser sitzend aufhielten, dabei immer mit einem wunderschönen Blick auf Amsterdam.

Wir hatten viele Highlights auf unserer Klassenfahrt, als besondere Sehenswürdigkeit besuchten wir das Anne-Frank-Haus. Dort erhielten wir einen Einblick in das Leben der Familie Frank und deren Freunde, die sich während des zweiten Weltkriegs bzw. in der Zeit des Nationalsozialismus dort versteckt halten mussten. Man verhielt sich dementsprechend ruhig und einzelne Schüler fühlten sich unwohl bei dem Gedanken daran, was dort passiert war.

Doch die Grachtenfahrt am darauffolgenden Tag fand bei vielen Zuspruch, da man die Möglichkeit hatte die Stadt auch vom Wasser zu besichtigen und ein Bild davon bekam, wie viele unzählige Brücken und Kanäle durch Amsterdam führen. Das schöne Wetter ermöglichte uns, solche Unternehmungen unbeschwert durchzuführen. Die Sonne schien und es war die meisten Tage angenehm warm. Am Nachmittag des Tages hatten wir außerdem das Reichsmuseum besucht, in welchem Gemälde und andere wichtige historische Gegenstände ausgestellt waren. Leider war dies weniger interessant für viele Schüler.

Die Gelegenheit auch Rotterdam kennen zu lernen, gefiel jedem besonders gut. Wir fuhren per Schiff durch den unüberschaubaren Hafen und liefen dann zur Markthalle, die sich nicht weit davon befand. Als wir ankamen hatte jeder die Option, entweder sich die Markthalle oder auch die Gegend rundherum anzuschauen.

Insgesamt fanden wir die Klassenfahrt in die Metropole Amsterdam sehr erlebnisreich und empfehlenswert, und wir hätten Lust gehabt, auch einmal so wie die vielen Einwohner der Stadt mit dem Fahrrad durch die Straßen zu radeln!

Flucht, wilde Vertreibung und organisierte Vertreibung

Die ehemalige Schülerin Anne Gudat berichtet 12-Klässlern von ihren Forschungsergebnissen zu diesem Thema:

Zu den Geschichtsprüfungsthemen des gegenwärtigen Abiturjahrgangs gehört u.a. die Flucht und Vertreibung der Deutschen und anderer Europäer nach dem 2. Weltkrieg. Da bot es sich an, dass Anne Gudat, eine ehemalige Schülerin unserer Schule, vor 5 Jahren am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten teilnahm und genau zu diesem Thema forschte. Nun ließ sie es sich nicht nehmen, den Schülern des Leistungskurses Geschichte die Ergebnisse ihrer damaligen Recherchen vorzustellen. Damals hatten sie und ihre Freundin Laura Schmidt über Zeitungsannoncen eine Reihe von Vertriebenen kennen gelernt und mit diesen Interviews durchgeführt. Eine intensive Zusammenarbeit gab es auch mit Mitgliedern des Bundes der Vertriebenen. Die Zeitzeugen waren seinerzeit sehr erfreut, dass es Schülerinnen gab, die ihre Erfahrungen und Erlebnisse sammelten und bewahrten. Aus dem sehr umfangreichen Pool an Schicksalen nahm Anne Gudat die von Herrn Stiegler und Herrn Meyer als Beispiele und berichtete dem Kurs sehr eindrucksvoll und berührend. Sie thematisierte dabei die Flucht, die Rückkehr in die Heimat, die wilde bzw. organisierte Vertreibung und schließlich die Integration in Brandenburg. Da dieser Prozess für die Zeitzeugen sehr schmerzlich und mit viel Entbehrung verbunden war, ist es bemerkenswert, dass sie mit den Schülerinnen damals so offen darüber redeten. Nun konnten die 12-Klässler von diesen sehr anschaulich dargestellten Schicksalen erfahren.
An dieser Stelle geht ein recht herzlicher Dank an Anne Gudat für ihr Engagement an ihrer ehemaligen Schule.

G. Scholz
(Geschichtslehrerin des Leistungskurses)

04.12.2018

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Welche Herzlichkeit am Ural

Vom 28.08. bis zum 07.09.2018 waren wir, Schülerinnen und Schüler mit der Fremdsprache Russisch, zu Besuch an unserer Partnerschule Magnitogorsk in Russland.
Direkt am Flughafen wurden wir mit großer Freude, bunten Luftballons und herzlichen Worten empfangen – doch die Gastfreundlichkeit sollte erst anfangen!
In den Familien, in denen wir untergebracht waren, wurden wir mit dem Alltagsleben und der russischen Lebensweise bekannt gemacht, wobei keine Mühe gescheut wurde, uns stets zu umsorgen. Schwierigkeiten bei der Kommunikation wurden mit Händen und Füßen gelöst und bald bemerkten wir, wie viele gemeinsame Interessen wir doch hatten. Wir tauschten uns über musikalische Richtungen aus, entdeckten neue Lieder, sprachen über unsere sportlichen Aktivitäten in der Freizeit und teilten unsere Träume und Sorgen miteinander. Gleich am ersten Tag haben wir uns mit der Stadt und ihren Sehenswürdigkeiten vertraut gemacht. Das ,,Erste Zelt” für die Erbauer der Stadt gehört genauso dazu, wie das 15 Meter hohe Denkmal ,,Hinterland der Front”, das den Verteidigern des Vaterlandes im 2. Weltkrieg gewidmet ist. Auf heimische Spuren und eine uns bekannte Architektur trafen wir im ,,Deutschen Viertel”, das von Ernst May 1932 konzipiert und erbaut wurde.
Direkt am Anfang unserer Reise organisierten die Gastfamilien und die deutsche autonome Gesellschaft einen Tagesausflug ins Uralgebirge. Nach dem Besuch einer einmaligen privaten Mineraliensammlung fuhren wir mit der Seilbahn hoch ins alpine Skizentrum, von wo aus wir den Ausblick genossen. Weitere Attraktionen bot ein Jugendclub, in dem wir uns aus dem Escape Room von Hogwarts selbst befreien mussten oder uns ,,unbeschadet” durch ein Laserlabyrinth kämpfen konnten. Nach der Weiterfahrt durch die Dörfer des ,,kleinen Europas”, die Städte, wie zum Beispiel Paris - mit einem eigenen Miniformat des Eifelturms - und Leipzig, einschließen, genossen wir die hausgemachten Leckereien unserer Gasteltern bei einem Picknick im typisch russischen Birkenwald.
Das Essen war überhaupt sehr vielfältig und stets liebevoll zubereitet. Außerdem besuchten wir einige Museen, wie das des Metallurgischen Kombinats, dem Herzstück der Stadt, und lernten dort viel Neues über die Stadt Magnitogorsk, ihre wirtschaftliche Bedeutung und über die Geschichte Russlands allgemein.
Ein heiterer Ausflug führte uns ins Puppentheater, in dem wir lustige Figuren und schauderliche Grimassen bewundern konnten. Die Puppenspielerin gestattete uns, die Puppen selbst zu führen und ihnen damit Leben einzuhauchen. Wie viele verschiedene Arten von Puppen es gibt! Wir hatten viel Spaß!!!
Anlässlich unseres Besuches wurde auch ein ,,Festival des deutschen Liedes” im Konzertsaal der Stadt organisiert, auf dem die Preisträger vorheriger Schulausscheide auftraten. Wir staunten nicht schlecht über ihre Talente! Für unsere eigenen musikalischen und theatralischen Beiträge ernteten wir großen Applaus.
Auch beim Besuch der Fakultät Germanistik der Technischen Universität Magnitogorsk hatten sich die Gastgeber etwas Außergewöhnliches einfallen lassen: Sie hatten verschiedene Gemälde ausgewählt, zu denen wir gruppenweise ein Szenario und eine Choreografie mit Musik erstellen und diese dann vor vollem Saal präsentieren durften. Dabei ging es sehr lustig zu.
Nach unseren gemeinsamen Ausflügen mit den Lehrern waren wir oft noch abends unterwegs, um uns ein Eis zu holen oder einfach durch die Stadt zu spazieren. Der Zusammenhalt wurde so von Tag zu Tag gestärkt.
Ja, und natürlich waren wir auch in der Schule, die in Russland traditionell am 1. September mit dem ,,Tag des Wissens” beginnt. Während eines von den 11.-Klässlern unterhaltsam organisierten Appells wurden die Erstklässler in die Schule aufgenommen. Auch wir wurden hier allen vorgestellt, bekamen Geschenke und beglückwünschten die Schulanfänger mit einer deutschen Schultüte, gefüllt mit Süßigkeiten. Gut gefiel uns die Tradition des ,,Einläutens” des Schuljahres von einer Erstklässlerin, die von einem Abiturienten auf dem Arm um den Platz getragen wird und mit einer großen Glocke klingelt. Anlässlich dieses Feiertages trafen sich viele Magnitogorsker auf dem ,,Platz des Ewigen Feuers” zu einem Volksfest mit spektakulärem Konzert sämtlicher Blasorchester und der Tambourmajore des ganzen südlichen Uralbezirks, welches auch bei uns einen bleibenden Eindruck hinterließ.
In den folgenden Tagen nahmen wir am Unterricht in verschiedenen Klassenstufen und Fächern teil. Besonders gefielen uns die künstlerischen Fächer, wie Musik und Kunst, in denen wir mal wieder die Talente bestaunten. Interessant, dass für die Erstklässler auch das Fach Schach auf dem Stundenplan stand. Während einer Hospitation im Fach ,,Russische Literatur” wurden unsere sprachlichen Kenntnisse auf die Probe gestellt. :)
Frau Plotnikow unterrichtete einige Stunden Deutsch für die Schülerinnen und Schüler, die Deutsch als 1. Fremdsprache lernen. Außerdem führte sie eine Lehrerfortbildung für die Magnitogorsker Deutschlehrer durch.
Im Unterschied zu den deutschen Schulen befindet sich im Erdgeschoss eine riesige Garderobe, in der klassenweise die Jacken aufgehängt und die Schuhe gewechselt werden können. (Bei Temperaturen um -15°C im Winter eine angenehme Sache!)
Auch verfügt jeder Raum über einen PC und einen Beamer.
In der Mittagspause hat uns das sättigende ,,3-Gänge-Menü” stets gemundet, das täglich in der schuleigenen Küche frisch zubereitet wird.
Dass wir mit Herz und Seele aufgenommen wurden, spürten wir auch bei einem besonderen Ereignis – dem Eishockeyspiel der lokalen Mannschaft ,,Metallurg”. Sport verbindet eben Menschen und lässt sich auch ohne Worte verstehen!
Alle am Projekt Beteiligten trafen sich zu einem Abschlussabend in einem rustikalen Restaurant mit üppigem Essen, um voneinander Abschied zu nehmen. Wir nutzten die Gelegenheit, uns herzlich mit einem kleinen Geschenk bei unseren Gastfamilien zu bedanken und griffen dazu auch die dortige Tradition eines ,,Toasts” auf.
Alles in allem war es eine wertvolle Erfahrung und wir haben mit Freude am Leben in der russischen Schule und in unseren Gastfamilien teilgenommen, die wir noch lange in Erinnerung haben werden.

Lena Nowak (12ru1), 05.11.2018

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„Komm, wir fahren nach Amsterdam….“

Vom 15. bis 19. Oktober 2018 begaben wir uns – die 5 Sprachtutorien (Englisch, Französisch, Latein, Russisch und Spanisch) der  gesamten 12. Jahrgangsstufe des Bertolt-Brecht-Gymnasiums mit unseren Tutoren - auf die Kursfahrt nach Amsterdam. Per Reisebus starteten wir am Morgen in Brandenburg an der Havel gut gelaunt und mit lautstarkem Gesang des Hits „Komm, wir fahren nach Amsterdam“ und kamen am späten Nachmittag an unserem Jugendhostel in Amsterdam an.
Den ersten Tag nutzten wir, um uns im Hostel einzurichten und anschließend die Umgebung zu erkunden. Mit einem gemeinsamen Abendessen schlossen wir unseren Ankunftstag ab.
Am zweiten Tag unserer Kursfahrt trafen wir uns vormittags an unserem Bus und machten eine etwa 2 stündige Stadtrundfahrt, in der uns ein Reiseleiter über die Sehenswürdigkeiten, Architektur der Gebäude, der Kultur und vieles mehr informierte. Auch während der Stadtrundfahrt wurde der „Kurshit“ „Komm, wir fahren nach Amsterdam“ textsicher und zur Freude des Reiseleiters und Busfahres mehrfach gesungen. Die Rundfahrt endete mit dem Besuch einer Käserei, bei der wir die unterschiedlichsten Käsesorten, die nach ökologischen Gesichtspunkten in einer Manufaktur hergestellt wurden, verkosten durften. Jeder hat einen oder mehrere runde Käsesorten als „Souvenir“ mit nach Hause genommen. Eine Schülerin von uns fertigte sogar unter fachkundiger Anleitung einen Holzschuh an. Nach Beendigung der Stadtrundfahrt konnten wir das Rijksmuseum oder das Van Gogh-Museum besuchen und anschließend auf eigene Faust die Stadt erkunden, shoppen gehen oder Anderes machen, worauf wir Lust hatten.
Abends ging es für uns in das Anne Frank Haus. Dort konnte man sehen, unter welchen Umständen Anne Frank und ihre Familie versteckt leben mussten. Für uns Schüler war es sehr interessant, da wir durch diese Besichtigung unser erlerntes Wissen aus dem Geschichtsunterricht noch besser nachvollziehen konnten.
An Tag 3 begaben wir uns am Vormittag auf eine ca. 1- stündige Grachtenrundfahrt, bei der uns aus der Perspektive des niedrigen Flusses, auf welchem wir uns befanden über die Geschichte und besonders Architektur Amsterdams berichtet wurde. Am Nachmittag teilte sich unser Jahrgang auf.
Einige unserer Gruselfanatkier trauten sich, das Amsterdamer Dungeon zu erkunden. Es erwartete uns eine Menge Spuk im Keller des Dungeons. Die unterschiedlichsten Charaktere von Pirat bis zum Pub-Besitzer erzählten uns ihre grausamen Geschichten und berichteten uns über den Serienkiller Black Jan. Nachdem wir durch den Wald der Toten kriechen mussten und das Spiegelkabinett überwunden hattenen, durften alle Volljährigen ein Heinecken Bier im verfluchten Pub als gelungenen Abschluss genießen. Alle Charaktere wurden sehr gut rübergebracht und wir hatten viel Spaß. Wir empfehlen diese Erfahrung jedem, der Amsterdam besuchen will, jedoch ist es nichts für schwache Nerven.
Der andere Teil unseres Jahrgangs besuchte Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett. Dort konnten wir viele detailgetreue Wachsfiguren von international berühmten Persönlichkeiten aus allen Branchen bestaunen und uns mit unseren Lieblingsstars aus den Kategorien Musik, Film, Fashion, Politik und vielen mehr fotografieren lassen. Als Sonderausstellung konnten wir uns die bekanntesten Figuren des Marvel Cinematic Universums anschauen, darunter waren zum Beispiel Iron Man, Captain America und der unglaubliche Hulk.
Am Abend ließen wir uns alle das reichhaltige Menü im Hard-Rock-Café von Amsterdam schmecken.
Am 4. Tag ging es für uns nach Rotterdam. In der Hafenstadt genossen wir das schöne Wetter bei einer Rundfahrt mit dem Schiff, bei der uns vieles über die Stadt und natürlich auch den Hafen berichtet wurde. Nach dieser entspannten Fahrt fuhren wir zum Euromast, einem 185 Meter hohen Aussichtsturm. Auf der obersten Plattform angekommen, hatten wir einen unglaublichen Ausblick über Rotterdam. Für die mutigen von uns ging es sogar noch höher. In einer rotierenden Gondel konnten die Schüler ca. 85 weitere Meter nach oben erklimmen, um noch weitaus mehr sehen zu können. Danach folgte der letzte Abend in Amsterdam, welchen wir gemeinsam mit den Lehrern ausklingen ließen, bevor es am nächsten Morgen mit dem Bus zurück nach Deutschland ging.
Abschließend war es eine sehr gelungene Abschlussfahrt, in der wir viel Neues lernten und viel Spaß hatten.    


Laura Gudat, Lisa Piekarz, Lee-Ann Hartwig, Antonia Müller, Max Falkuß, Jeremy Büchner, Moritz Heiert (Jgst. 12 des Bertolt-Brecht-Gymnasiums), 05.11.2018

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Termine

Nachschreibetermin Sek I und Sek II

Verantwortlich: Frau Marggraf, Stellvertreterin: Frau A. Schulz
On Mo, 10. Dezember 2018
13:35 h

Weihnachtssingen

On Do, 20. Dezember 2018
11:45 h - 12:30 h
St. Gotthardtkirche

flexibler Ferientag

On Fr, 21. Dezember 2018