Willkommen am Bertolt-Brecht-Gymnasium

Das Bertolt-Brecht-Gymnasium ist eine Schule mit offenen Ganztagsangeboten in Brandenburg an der Havel. Die Schule liegt im verkehrsgünstigen und ruhigen Stadtteil Nord. Sie wurde 1964 als polytechnische Oberschule Bertolt Brecht gegründet und nach der deutschen Wiedervereinigung ab 1991 als Gymnasium weitergeführt. Im Rahmen einer Festveranstaltung im Brandenburger Theater am 10. Februar 1996 wurde unserer Schule erneut der Name Bertolt Brecht verliehen.

Wir eröffnen Schülerinnen und Schülern aus dem gesamten Stadtgebiet und den umliegenden Gemeinden die Möglichkeit, an unserer Schule die allgemeine Hochschulreife zu erwerben.

Errichtung einer Tischtennisplatte

Der Förderverein der Schule beabsichtigt eine zweite Tischtennisplatte auf dem Schulhof zu errichten. Da die Gesamtkosten bei etwa 2500 € ..
920,00 € erreicht
1.500,00 € Ziel

Goethes Faust als Schule fürs Leben

Mein schönes Fräulein, darf ich wagen,
Mein Arm und Geleit Ihr anzutragen?
Die Klasse 10a auf den Spuren von Goethes Anmache
Die Zeiten ändern sich, mal ehrlich, auf diese Weise wird man wohl heute kein Mädchen mehr gewinnen. Aber themenmäßig ist Goethe mit seinem „Faust“ immer noch aktuell und nicht tot zu kriegen. Ja, ja die erste Kontaktaufnahme zwischen Mädchen und Jungen ist nicht so einfach. Anleihen beim Klassiker Goethe sind zwar gut gemeint, aber doch leicht angestaubt. Deshalb unternahmen es die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a, die Szene „Straße“ von Goethes bekanntestem Werk in Jugendsprache umzuschreiben. Um beim Vorspiel der eigenen Texte erkannt zu werden, überlegten sie sich typische Merkmale der Protagonisten Faust und Mephisto. Spaß ist vorprogrammiert, wenn man mal so sprechen kann, wie einem der Schnabel gewachsen ist.
Einige Kostproben aus den Schülerarbeiten:
Faust:
Hallo schönes Püppchen. Darf ich dich nach Hause begleiten?

Gretchen:
Ich bin zwar schön, aber nicht deine Puppe und nach Hause kann ich auch alleine gehen.

Faust:
Boar Altaah, ist die geil und dann noch so frech. Da steh ich drauf. Vielleicht ist sie auch ein bisschen unschuldig.
Hey Meph! Komm mal her. Du musst mir das heiße Gerät ranholen.
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Mephisto:
Sorry Digga, über die habe ich keine Gewalt. Die ist eher shoppinggeil als auf dich. Die steht nicht auf Männer mit kleinem ….

Faust:
Laber nicht, die ist doch schon 16?

oder
Mephisto: Bei der kann ich nichts machen. Die kam gerade von ihrer Klassenleiterin und hat sich entschuldigt, weil sie angeblich eine Mitschülerin geärgert hat, obwohl sie nichts gemacht hat.
Faust: Aber die ist schon über 16!!!
Mephisto: Du bist ja wie der Bachlor, hast 20 Frauen am Start und willst am Ende die klären, bei der
oder
Faust: Hola Chica. Ich habe meine Nummer verloren, kann ich deine haben?
.
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Mephisto: Ahh schwierig…die hat Verifizierung auf Insta Viele Follwer, blauer Haken… du weißt: Da komm ich als Teufel net ran…

Die heutige Jugend möchte es mehrheitlich doch etwas charmanter und zurückhaltender. Cooles Machogehabe oder unflätiges Ansprechen stehen nicht hoch im Kurs. Goethe lässt Faust ja auch bald wieder zur Besinnung und einen Gang „Rückwärts“ einlegen.



Unser Projekttag zum Thema „Alkohol“

Am 19.12.2019 fand in unserer Schule zum zweiten Mal der interdisziplinäre Projekttag zum Thema „Alkohol“ für alle zehnten Klassen statt. Dieser erstreckte sich über vier Blöcke und war in drei Teile aufgeteilt.

Im ersten Teil, von 07:45 bis 10:30, wurden die „Basics“ behandelt. Hierfür wurden die Klassen in mehrere Gruppen eingeteilt. Beschäftigt wurde sich u. a in den Fächern Biologie mit den Folgen des Alkoholkonsums, in Mathematik wurde der Blutalkoholgehalt berechnet, Chemie zeigte die Gärung und Destillation von Alkohol. Außerdem gab es die Möglichkeit, einen Parcours mit einer Rauschbrille zu durchlaufen, die einen Rausch von 2 Promille simuliert. In jedem Fach wurde etwa 40 Minuten gearbeitet, dann wechselten die Gruppen.

Nach einer Pause begann um 11:00 Uhr der zweite Teil, das „Additum“.

In der Pause haben SchülerInnen der 12. Klasse, unter Mitwirkung von Jonathan Gregor, für leckere Erfrischung gesorgt: Sie verkauften eigene Mixgetränkekreationen, wie zum Beispiel „Sunset“ und „Bloody Marry“, natürlich ohne Alkohol.

Für das Additum hatten sich die SuS eine Woche vorher für ein Projekt ihrer Wahl eingetragen. So wurden in Kunst Plakate gegen den Konsum von Alkohol gestaltet, in Deutsch hatte man Songtexte zu Alkohol interpretiert und „Siebener“ oder „Elfchen“ dazu geschrieben. Der Spanisch-Kurs war nun bestens informiert über spanische Straßenfeste, sogenannte „botellons“, in Psychologie hatte man sich mit dem Leben in der Sucht auseinandergesetzt und in Politische Bildung (PB) wurden Pro- und Contra-Argumente zur Frage: „Soll Alkohol in der Öffentlichkeit verboten werden?“ gesammelt und dazu ein Gesetzentwurf geschrieben. Die SuS, die Musik gewählt hatten, beschäftigten sich mit dem „Club 27“. Das sind verschiedene, sehr bekannte MusikerInnen, deren intensives Leben mit bereits 27 Jahren endete. Der Sportkurs hatte eine Umfrage zum Alkoholkonsum in den 10. Klassen durchgeführt, und über eigene sportlichen Aktivitäten gesprochen. Wer sich für Theater eingetragen hatte, konnte eine kleine Szene aus dem Stück „Alkohölle“ einstudieren.

Im dritten Teil des Tages stellten die workshops ihre Arbeitsergebnisse vor. Zuerst zeigten die SuS des Theater-Workshops ihre kleinen Szenen, die von übermäßigem Alkoholkonsum handelten. Anschließend konnten sich alle SchülerInnen die Arbeitsergebnisse der anderen in einer „Gallery Tour“ erklären lassen. Zum Abschluss sangen alle mit Unterstützung des Musik-Workshops ein Lied von Amy Winehouse.

Das Bertolt-Brecht-Gymnasium hatte an diesem Tag auch außerschulische Hilfe. Wir danken Frau Krug von der Stadtverwaltung und Herrn Vietze von der „Abhängigen Hilfe“ für ihre Unterstützung des Psychologie-workshops sowie Herrn Drotleff, dem Leiter des Jugendtheaters Brandenburgs, für die Leitung des Theater-workshops.

Die SuS des PB-Kurses wurden tatkräftig von Frau Janik, einer Vertretungslehrerin und Praxissemesterstudentin unserer Schule, unterstützt.

Wir danken auch Sophia Göthling und Marthe Gappart des 12. Jahrgangs für die Vorbereitung und Durchführung des Deutschprojektes wie auch allen anderen LehrerInnen, die sich für ein gutes Gelingen dieses Projekttages eingesetzt haben.

Weihnachtssingen in der St. Gotthardt-Kirche

Traditionell fand auch in diesem Jahr, am 20.12.2019, das Weihnachtssingen in der St. Gotthardt-Kirche statt. Schüler, Lehrer, Eltern und Verwandte konnten sich u.a. mit Orgel- und Trompetenmusik auf das Weihnachtsfest einstimmen. Der Schülerchor, bestehend aus SchülerInnen der Jahrgangsstufen 10 -12, begeisterte die Zuhörer mit traditionellen multikulturellen Weihnachtsliedern wie z.B. Hört der Engel helle Lieder, Jinglebell Rock, Feliz Navidad, O Tannenbaum, Süßer die Glocken nie klingen oder Leise rieselt der Schnee. Rike Müller und Marthe Katz verzauberten die Besucher anschließend mit ihrem französischen Gesangsduett zu dem Lied Noel. Und wie es der Tradition gebührt, beendeten die LehrerInnen mit ihrem Weihnachtslied Merry Christmas das Weihnachtssingen und entließen alle SchülerInnen in die wohlverdienten Weihnachtsferien.

Einen großen und herzlichen Dank möchten wir allen an dem Weihnachtskonzert Beteiligten und insbesondere unseren Musiklehrern, Frau Bornemann und Herrn Zühlke, aussprechen, die uns auch in diesem Jahr wieder mit viel Herzblut und Engagement diesen schönen und festlichen Ausklang beschert haben.

Wir wünschen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Eurer Brecht

„Einfach mal abtauchen“

Am 05. und am 12.12.2019 hieß es für den Schwimmkurs 12 des Bertolt-Brecht-Gymnasiums: „Einfach mal abtauchen“.

Mit Unterstützung der Brandenburger Tauchschule erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit nicht nur mit Maske, Schnorchel und Flossen zu üben, sondern sich auch mit Tarierweste, Pressluftflasche und Atemregler vertraut zu machen.

Für die Teilnehmer war es eine völlig neue Erfahrung, welche bestimmt bei vielen das Interesse an dieser Sportart geweckt hat.

Besuch in den Theodor-Fliedner-Werkstätten

Im Rahmen unseres Religionsunterrichts sind wir, die Klassenstufe 9, am 29. Oktober 2019 zu den   Fliedner-Werstätten in Schmerzke gefahren. Die Theodor-Fliedner-Stiftung ist eine Einrichtung, die körperlich und geistig behinderten Menschen ein umfangreiches Wohn- und Betreuungsangebot bietet. Ihr Ursprung geht zurück auf Georg Heinrich Theodor Fliedner. Er war ein evangelischer Pfarrer. Fliedner legte mit seiner Familie im Jahre 1844 in Duisburg den Grundstein füreine Diakonieanstalt. Seine Arbeit in der Krankenpflege ist wegweisend bis in die heutige Zeit. Ihn bewegte besonders die Not der behinderten Menschen, die in der Gesellschaft stark vernachlässigt wurden.