Neuigkeiten

Diese Seite zeigt Ihnen alle Neuigkeiten aus dem facettenreichen Schulalltag des Bertolt-Brecht-Gymnasiums.

Das Bertolt-Brecht-Gymnasium Brandenburg an der Havel bietet seit dem 1. April mit „Brecht-Connect“ ein neues Konzept zur Berufs- und Studienorientierung an.

So übernehmen ehemalige Schüler, Eltern sowie Freunde und Förderer der Schule die Rolle von Berufspaten für die Schüler des Gymnasiums. Im Rahmen eines regelmäßig stattfindenden Berufedatings haben die Schüler die Möglichkeit, im direkten Gespräch mit den Berufspaten einen bestimmten Beruf oder ein Berufsfeld näher kennenzulernen. Auch können die Schüler innerhalb des Angebots an einem Experience-Tag teilnehmen, bei dem sie ihre Berufspaten an einem Tag zu ihrer Arbeit begleiten und ihnen über die Schulter schauen können. „Durch die immer komplexer gewordenen Herausforderungen in der Arbeits- und Berufswelt ist es unabdingbar, dass eine Schule ein modernes Konzept zur Berufs- und Studienorientierung anbietet. Es ist unsere Aufgabe, unseren Schülern einen Wegweiser zu bieten und sie optimal auf ihre Zukunft vorzubereiten“, betont der Schulleiter Dr. Uwe Schröder.

Ebenso sollen die Schüler durch die Berufspaten mit einem Coaching-Programm von der Schulbank bis hin zur Ausbildung oder zum Studieneinstieg begleitet und beraten werden. „Mit Brecht-Connect möchten wir unseren Schülern durch Beratung und Netzwerkarbeit eine nachhaltige Unterstützung in der nicht immer einfachen Frage nach der beruflichen Orientierung bieten und sie auf ihrem Weg in die Zukunft aktiv begleiten“, so der koordinierende Lehrer des Netzwerkes Dr. Marco Wagner.

Das Netzwerk arbeitet auf der Grundlage einer webbasierten Plattform unter brecht-connect.de, auf der die Berufspaten ihre Informationsprofile selbstständig einrichten können und die Schüler umfassende Informationen zu den Angeboten des Berufspatenprogramms sowie weiterführende Hinweise zur Berufs- und Studienorientierung erhalten.

Nachdem im Februar den 400 Schüler und Schülerinnen der Klassen 7 bis 10 Wissen über Deutschland, Europa und der Welt abverlangt wurde, trafen sich Mitte März die 16 Klassensiegerinnen und Klassensieger, um den Schulsieger/ die Schulsiegerin zu ermitteln. Dieses Jahr konnte sich Mark Wieland aus der 10a vor dem Vorjahressieger Willi Stüwe (10d) den ersten Platz sichern. Platz 3 ging an Moritz Hagl aus der 9a. Bemerkenswert waren auch die Ergebnisse der beiden 7.-Klässler Henrik Kulik (7c) und
Tim Drust (7d), die bei ihrer ersten Teilnahme gleich Platz 4 und Platz 5 im Schulwettbewerb erreichen konnten.

Mark erhielt neben einer Urkunde vom Verband Deutscher Schulgeographen einen Büchergutschein, der freundlicherweise von unserem Förderverein „Freunde und Förderer des Bertolt-Brecht-Gymnasiums e.V.“ gestiftet wurde. Vielen Dank dafür!

Für Mark ging es am 25.03.2019 weiter mit der nächsten Stufe – dem Wettstreit um den Landessieger. Bei einem erfolgreichen Abschneiden würde Mark unsere Schule beim Bundesfinale vertreten.

Wir Geographielehrer gratulieren Mark zu seinem Erfolg und hoffen auf ein Top-Resultat beim Landessieger-Wettbewerb!

In den letzten Monaten, seit dem 12.11.2018, haben wir, die Klasse 7c, mit der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ im Geografieunterricht das Projekt „MADS – Medien an der Schule“ durchgeführt. Uns wurde jeden Tag eine Tageszeitung zur Verfügung gestellt, in der wir recherchieren und lesen konnten. In der Intensivphase vom 03.12.2018 bis zum 20.12.2018 erhielt sogar jeder Schüler jeden Tag ein eigenes Exemplar. Außerdem sollten wir die Zeitungen nach aktuellen Berichten zu unseren Unterrichtsthemen prüfen. Ein paar Schüler nutzten die „MAZ“, um Naturkatastrophen für ihren Beitrag der News-Map zu suchen. Durch das Projekt wurden auch viele der aktuellen Themen in den Unterricht eingebracht. Es war eine schöne Abwechslung, einmal nicht nur den langweiligen „Musterunterricht“ zu erleben. Bei diesem Projekt haben wir viel über Vulkane, Tsunamis und andere Katastrophen gelernt. Andere interessante Artikel waren natürlich ebenfalls in den Zeitungen. So konnten auch die Sport- und Rätselfreaks ihren Durst stillen. Insgesamt hat uns die „MAZ“ im Unterricht geholfen und uns viele nützliche Informationen gebracht. Auch weiterhin werden wir uns mit der „MAZ“ auseinandersetzen, denn ein paar Wochen läuft das Projekt ja noch.

Die SchülerInnen der Klassenstufe 8 hatten im Rahmen des WAT-Unterrichts in diesem Schuljahr die Möglichkeit am deutschlandweiten Schülerwettbewerb „Junior.ING“ teilzunehmen. Aufgabe war es, mit möglichst einfachen Materialien eine funktionierende Achterbahn zu planen und zu konstruieren. Neben der Überprüfung des eigenen handwerklichen Geschicks versetzten sich die SchülerInnen in die Rolle eines Ingenieurs. Am 25.03.2019 wurden die besten Achterbahnmodelle der Klassen unserer Schule ausgezeichnet. Der Vizepräsident der Brandenburgischen Ingenieurkammer, Herr Haake, besuchte uns dafür in der Schule. Neben anerkennend Worten zur Leistung der SchülerInnen wurde den sichtlich stolzen Siegern eine Urkunde überreicht. Wir bedanken uns bei Herrn Haake und der Ingenieurkammer für die tolle Organisation des Wettbewerbs. In jedem Fall war dies ein gelungener Einblick in das Ingenieurwesen und vielleicht hat es Interessen bei einzelnen Schülern geweckt.

Von wegen Geschichte sei angestaubt und lange vorbei. Geschichte begegnet uns ständig, auch wenn wir es nicht immer bewusst wahrnehmen. Sehr bewusst wahrgenommen haben die Epoche des Absolutismus die Schüler der Klasse 7b. Sie verarbeiteten ihr Wissen zu diesem Thema in einem Brettspiel, das sie mit viel Kreativität und Einfallsreichtum gestalteten. Interessant war schon, welche Spielfiguren sie sich aussuchten. Von selbstgebastelten Sonnen über Playmobil-Ritter und –Damen bis hin zu Schäfchen war einiges dabei. Geballtes Fachwissen steckt in den geforderten Aufgabenkarten. So quetschen die Spieldesigner ihre späteren Mitspieler über die Machtstützen Ludwig XIV., über Merkantilismus, über das Hofleben in Versailles und vieles mehr aus. Neben diesen Fachwissenkarten gibt es auch Praxisaufgaben, die für Bewegung sorgen. Die Spielpläne/-bretter spiegeln die Ideenvielfalt der Schülerinnen und Schüler wider und vermitteln den Eindruck, dass sie auch im Vorfeld des eigentlichen Projektblocks schon Einfälle sammelten. Eine Gruppe spielt z.B. im Park von Versailles. Natürlich werden die Spiele nicht nur für den Schrank gebastelt, sondern die Gruppen probieren sie auch aus. Außerdem tauschen sie diese untereinander aus und testen sie auf ihre Tauglichkeit. Also Geschichte zum Anfassen.

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