Neuigkeiten

Diese Seite zeigt Ihnen alle Neuigkeiten aus dem facettenreichen Schulalltag des Bertolt-Brecht-Gymnasiums.

Die forschen Weltenbummler der 12. Klasse traten am Sonntag, den 11. Oktober 2015, ihre wagemutige Reise zur berüchtigten „Emerald Island“ an. Auf ihrem spannenden Abenteuer wurden sie von ihren Tutoren Frau Alsdorf, Frau Schulz und Herr Tappert begleitet. Ebenfalls im Schlepptau waren die Begleiter Anne Göldner und Frau Brade, die den jungen Entdeckern tatkräftig zur Seite standen. Um 7:00 Uhr stieg die 63-köpfige Gruppe in ihr Gefährt, doch entgegen Columbus standen den Abenteurern zwei Reisebusse zur Verfügung. Nach 10 langen, meist schlaflosen Stunden kam die Reisetruppe in Rotterdam an, wo sie nach einer kurzen Einweisung die „Pride of Hull“, eine 215m lange Fähre der Organisation P&O Ferries, Richtung Hull betreten durften. Die erste Herausforderung bestand darin, mithilfe der Boarding Card die richtige Schlafkabine der Fähre ausfindig zu machen, denn davon existieren immerhin 546. Die gleiche Herausforderung stellte sich bei jedem Verlassen der Kabinen erneut. Nach einer schaukligen Nacht auf der Luxusfähre, die neben zahlreichen Bars, Geschäften, Restaurants und einem Casino auch ein Kino und eine Showlounge besitzt, wurde den Reisenden ein All-you-can-eat-Frühstücksbuffet mit Köstlichkeiten aus aller Welt serviert.
Als die Fähre Hull sichtete, hieß es für die mehr oder weniger ausgeschlafenen Entdecker zurück an Land und quer mit dem Bus durch Großbritannien, denn die nächste Fähre sollte pünktlich in See stechen. Nach einigen Stunden erholsamer Busfahrt kam dieser in Holyhead an, wo die 12- Klässler die „kleine“ Fähre „Ulysses“ der Firma „Irish Ferries“ zu Gesicht bekamen. Typisch für neugierige Reisende verbrachen die meisten von ihnen die Fahrt an Deck, auf dem ein kühler Wind für die nötige Frische sorgte. Das irische Schiff legte circa 15:30 Uhr im Hafen Dublins an. Der Hafen befand sich nur wenige Kilometer entfernt von der Jugendunterkunft, dem "Ashfield House". Die Fahrt durch Dublin offenbarte bereits einige der vielen kleinen Heiligtümer der Stadt, zu denen unter anderem die berüchtigten irischen Pubs und Restaurants zählen. An wirklich jeder! Straßenkreuzung existiert mindestens ein Carrolls - DER Souvenirladen Irlands. Großstadttypisch ist ebenfalls das Vorkommen vieler Restaurant- und Caféketten in nahezu allen irischen Straßen, sollte man also die Entscheidung keinen Kaffee gekauft zu haben, bereuen, kein Problem, wenige Meter weiter hat man erneut die Möglichkeit dazu.

Der zweite Tag startete für die meisten Reisenden früh (oder der erste Tag endete gar nicht). Pünktlich 9.00 Uhr nach einem leichten Frühstück trafen sich alle "ausgeruht" vor dem Ashfield Hostel, für den Beginn der Stadtführung. Den 12- Klässlern wurde dabei unter anderem ein Einblick in das wunderschöne Gelände des Trinity Colleges gewährt, sie wurden am Dublin Castle entlang geführt und ihnen standen die wichtigsten Kirchen der Landeshauptstadt die St. Christchurch Cathedral und die Saint Patrick's Cathedral offen. Die Führung übernahmen nicht die Tutoren, nein, die Entdecker selbst übten sich in der englischen Sprache und bereiteten Schülerkurzvorträge zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten vor. Nach der Stadtführung hatten die Schüler die Gelegenheit Dublin auf eigene Faust hin zu erkunden. Souvenirs wurden geshoppt, Kleidung wurde gekauft und Restaurants und Pubs wurden von den Jugendlichen besucht. Viele entschieden sich früh schlafen zu gehen, denn am Mittwoch sollte es in eine typisch irische Stadt gehen – Galway, an der Atlantikküste der Insel.

Nicht mehr ganz so erholt traten die sichtlich Busfahrtbegeisterten am frühen Morgen die 3-stündige Reise nach Galway, eine Stadt im Westen des schönen smaragdgrünen Landes, an. Dort konnten sie die pure Natur Irlands am eigenen Leib spüren und die "Vorstadt Dublins" besser kennenlernen. Die Küste zeigte ein dynamisches Spiel aus Ebbe und Flut, das die Aufmerksamkeit der Reisenden sichtlich auf sich zog. Das Zusammenspiel irischer Musik und die Atmosphäre in den Kulturvierteln begeisterten nicht nur unsere Abenteurer, Menschen aus aller Welt zieht es jedes Jahr hier her.
Nach der Besichtigung des Vorzeigestädtchens Galway waren die meisten unserer Wanderer merklich erschöpft, aber nichts mit ausschlafen - Teil zwei der Stadtwanderung wartete am Donnerstag auf die interessierten Schüler. Dieses Mal lag der Fokus auf der Besichtigung von Skulpturen und Monumenten berühmter Persönlichkeiten Dublins, darunter das Andenken an die Hungersarmut, das „Famine Monument“, das Andenken an den irischen Schriftsteller James Joyce oder die irische Fischverkäuferein Molly Malone, deren Brüste zu berühren im Volksmund das irische Glück verleiht. Neben diesen Monumenten besichtige die Gruppe die Harfenbrücke (eine Brücke in Harfenform) und die Halfpenny Bridge - deren Name auf die früher übliche Bezahlung von einem halben Penny für das Betreten zurückzuführen ist. Dieses Mal leiteten die Schüler selbst die Erkundungstour. Im Anschluss daran besuchten manche von ihnen die Jameson Destille, deren Besichtigung eine Whiskeyverkostung folgte. Hierbei wurden die Schüler in das Geheimnis der jahrhundertealten Tradition der Whiskeygewinnung eingeweiht. Andere unserer Globetrotter gönnten sich am Abend einen kulinarischen Schmaus im Hard Rock Café Dublin, viele kauften die letzten Souvenirs oder erhamsterten ihren Proviant für die bevorstehende 36- stündige Rückreise.

So früh wie noch nie wurden die, die geschlafen haben, am Freitagmorgen aus den Betten geworfen, an den Frühstückstisch gesetzt und anschließend in den Bus verfrachtet. Nach nicht einmal 5 Minuten um den Block schliefen so gut wie alle Abenteurer. Die Freude zurück in der Heimat  zu sein war einfach riesig und doch werden sich die mutigen Entdecker noch lange an die vielen neuen und schönen Eindrücke erinnern.

Am 15. September besichtigte der Russischkurs der 12. Klasse unter der Leitung von Frau Dr. Plotnikow die russische Kolonie Alexandrowka in Potsdam. Hier angekommen wurden wir herzlich zu einer einstündigen Führung durch die Kolonie und den Obstgarten eingeladen, die wir uns nicht entgehen ließen. Der geschichtliche Hintergrund der russischen Kolonie wurde von dem sympathischen Guide interessant dargestellt. Unter anderem berichtete er von den früheren Bewohnern der im russischen Stil gehaltenen Holzhäuser und erklärte uns die Entstehung der Kolonie. Zum Dank der gemeinsamen Zusammenarbeit des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. und des russischen Zars Alexander I. überreichte dieser dem Preußenkönig leibeigene Soldatensänger, welche ihn immer an den Sieg gegen den gemeinsamen Feind Napoleon erinnern sollten. Von ursprünglich 62 Soldaten überlebten 14, welche die russische Kolonie bezogen. Das Highlight der Führung war für uns die Newski-Kirche, das Herz Alexandrowkas. Im Anschluss an die Besichtigung gewährte man uns einen Einblick in den Obstgarten der Kolonie, wo wir Zwetschgen, Birnen und Äpfel verkosten durften. Insgesamt baut die Kolonie etwa 600 verschiedene Apfelsorten an, welche von den Bewohnern liebevoll gepflegt werden. Heute bewohnt der Oberbürgermeister Potsdams Jann Jakobs eines der Häuser der Kolonie. Zum Abschluss warfen wir noch einen Blick in das russische Restaurant der Kolonie und genossen dessen Ambiente, bevor es für uns zurück nach Brandenburg ging.

Alles in allem war es eine ideale Gelegenheit, um die deutsch-russischen Beziehungen näher kennenzulernen und diese gemeinsame Geschichte am eigenen Leib zu erleben.

Diese einmalige Gelegenheit sollte man unbedingt wahrnehmen!

Am 9.9.2015 fand auf dem Neustadt-Markt das Sommerfest der psychosozialen Arbeitsgemeinschaft der Stadt Brandenburg statt. Schon zur guten Tradition ist der Auftritt eines DS-Kurses geworden. Und so begeisterten die Schüler des DS- Kurses 10 und Frau Schade mit dem Mitmachspiel „Der kleine Elefant“. Schüler der AG „Soziale Kompetenz“ halfen bei der Standbetreuung. Ein gelungener Nachmittag für alle Beteiligten und ein Dankeschön den Helfern.

Aufregende erste Tage und viele neue Eindrücke liegen hinter den 7.-Klässlern des Bertolt-Brecht-Gymnasiums, denn am Montag hieß es für die Schüler: neue Schule, neue Lehrer, neue oder alte neue Klassenkameraden, neues Lernumfeld und ein neuer Lebensabschnitt. Um den Schülern den Einstieg in den neuen Lebensabschnitt zu erleichtern, wurden sie bei der traditionellen Schülertaufe, bei der sogleich auch der Teamgeist jeder Klasse geschürt werden sollte, feierlich an unserem Gymnasium aufgenommen. In den folgenden Kennenlerntagen konnten sich die Schüler u.a. bei einer Rallye um den Gördensee weiter beschnuppern und frisch geknüpfte Bekanntschaften vertiefen. Den stärksten Sport- und Teamgeist bewies die Klasse 7d und ergatterte sich somit den 1. Platz.

Wir wünschen allen Schülern ein erfolgreiches erstes Jahr an unserer Schule mit ganz vielen tollen Erlebnissen und positiven Eindrücken!

Hier geht’s zu den Fotos…

… hieß es am vorletzten Schultag bei dem traditionellen Zweifelderballturnier unseres Gymnasiums. Hierzu duellierten sich die Klassenstufen 7 bis 9 in einem fairen und ehrgeizigen Wettkampf in der Dreifelderhalle am Marienberg. Um zu gewinnen, mussten die Klassenstufen untereinander in einem sehr spannenden Jeder-gegen-Jeden-Wettkampf ihre Treff- und Fangsicherheit in Kombination mit der entsprechenden Ausdauer und Schnelligkeit unter Beweis stellen. Nach insgesamt 18 schweißtreibenden Partien standen die jeweiligen Sieger fest: Ab sofort dürfen sich die Klassen 7b, 8c und 9b bis zum nächsten Zweifelderballturnier amtierende Champions nennen. Anerkennung gebührt jedoch nicht nur den Siegern, sondern auch den Helferinnen und Helfern der 11. Klassen für ihr Engagement als Schiedsrichter. Fotos folgen!