Willkommen am Bertolt-Brecht-Gymnasium

Das Bertolt-Brecht-Gymnasium ist eine Schule mit offenen Ganztagsangeboten in Brandenburg an der Havel. Die Schule liegt im verkehrsgünstigen und ruhigen Stadtteil Nord. Sie wurde 1964 als polytechnische Oberschule Bertolt Brecht gegründet und nach der deutschen Wiedervereinigung ab 1991 als Gymnasium weitergeführt. Im Rahmen einer Festveranstaltung im Brandenburger Theater am 10. Februar 1996 wurde unserer Schule erneut der Name Bertolt Brecht verliehen.

Wir eröffnen Schülerinnen und Schülern aus dem gesamten Stadtgebiet und den umliegenden Gemeinden die Möglichkeit, an unserer Schule die allgemeine Hochschulreife zu erwerben.

Politiker-Speed-Dating beim Dialog-P

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Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob die Wehrpflicht wieder eingeführt werden sollte oder ob die aktuellen Umweltschutzmaßnahmen geeignet sind, um das 1,5 Grad Ziel zu erreichen? Jeder kann sich eine eigene Meinung dazu bilden, aber am Ende entscheiden unsere Meinungsvertreterinnen und Meinungsvertreter, die Politikerinnen und Politiker.

Die Politik-Kurse des 11.Klasse Jahrgangs am Bertolt-Brecht-Gymnasium hatten durch eine Veranstaltung, organisiert durch „dialogP“, die Möglichkeit, ihre Fragen an Politikerinnen und Politiker aus dem Brandenburger Landtag zu stellen. Um dieses Treffen vorzubereiten, hatten die Schüler und Schülerinnen des Leistungs- und Grundkurses Vorbereitungszeit im Unterricht. Sodass sie während der Veranstaltung in der Lage sind, mit den Abgeordneten zu diskutieren und ihre Meinung fundiert zu begründen. Während der Vorbereitung entstanden sechs Fragen:

  1. Sollte das Fach „Lebenspraxis“ eingeführt werden?
  2. Sind die Umweltschutzmaßnahmen geeignet, um das 1,5 Grad-Ziel zu erreichen?
  3. Sind Sie dafür, dass die Wehrpflicht wieder eingeführt wird?
  4. Sollte man Schulen finanziell mehr unterstützen?
  5. Sollte Deutschland die Ukraine militärisch unterstützen?
  6. Sollte die Digitalisierung an Schulen stärker gefördert werden?

Am 13.02. war es dann soweit, wir empfingen Politikerinnen und Politiker der SPD, CDU, AfD, Freien Wähler und der Partei Die Linke. Zu Beginn führten wir ein Warm-Up Quiz durch, wobei jeweils ein Politiker oder einer Politikerin mit einem Schüler oder einer Schülerin ein Team bildete und dann zusammen allgemeine Fragen beantworten werden mussten. Danach ging es an die Thementische. Für jede Diskussion war ca. 10 Minuten Zeit, danach rotierten die Politikerinnen und Politiker zur nächsten Frage. Meist begannen die Politikerinnen und Politiker ihren Standpunkt zu erläutern und danach konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen stellen oder selbst argumentieren. Zum Teil entstand dabei einfach ein Informationsaustausch, manchmal aber auch eine Diskussion. Die Meinung der Schülerinnen und Schüler über die Politikerinnen und Politiker war von Tisch zu Tisch unterschiedlich, was natürlich daran lag, dass die Politikerinnen und Politiker je nach Partei auch andere Grundsätze mit sich brachten, wobei sie dann bei einigen Themen ähnlicher Meinung wie die Schülerinnen und Schüler waren, manchmal die Meinungen aber auch ziemlich aneinander stießen. Allerdings waren sich alle Schülerinnen und Schüler und Politikerinnen und Politiker einig, wenn es darum ging, Schulen finanziell stärker zu unterstützen. Die Schülerinnen und Schüler meldeten zurück, dass einige Politikerinnen und Politiker zum Teil eher ausweichend auf die Rückfragen reagierten, einige aber auch neue Perspektiven aufbrachten, an die vorher nicht gedacht wurde. Im Allgemeinen freuten sich die Schüler und Schülerinnen über die offenen Gespräche und entstandenen Diskussionen, auch wenn sie am Ende mit dem Politiker oder der Politikerin keinen Kompromiss fanden.

Zum Abschluss der Veranstaltung präsentierten die Gruppensprecherinnen und -sprecher ihre Ergebnisse der Gespräche, begründeten die Position der Gruppe und danach stimmten alle Schülerinnen und Schüler über die Frage ab. Dabei stellte sich klar heraus, dass die meisten Schülerinnen und Schüler dafür sind das Unterrichtsfach „Lebenspraxis“ einzuführen, dass Schulen finanziell mehr unterstützt werden sollten und dass die Umweltmaßnahmen nicht ausreichend sind. Auf der anderen Seite war der größte Teil der Schüler dagegen, die Ukraine militärisch zu unterstützen. Nur bei der Frage, ob die Wehrpflicht wieder eingeführt werden sollte, gingen die Meinungen auseinander. Wobei dabei wichtig ist, dass die Schüler und Schülerinnen sich dabei eine überholte Form vorstellen, wobei für beide Geschlechter dasselbe gilt und vor allem die Unterstützung in sozialen Berufen präferiert wird.

Die Landtagsabgeordneten freuten sich über das politische Interesse, da dies an anderen Schulen auch schon anders gewesen sei. Alle meldeten zurück, dass es ihnen Spaß machte und die Schülerinnen und Schüler wirklich gut vorbereitet waren. Nach einem gelungenen Vormittag verabschiedeten wir die Politiker und Politikerinnen.

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