Neuigkeiten

Diese Seite zeigt Ihnen alle Neuigkeiten aus dem facettenreichen Schulalltag des Bertolt-Brecht-Gymnasiums.

Am 27. Juni 2018 startete unsere 3-tägige Projektwoche unter dem Thema „Bunte Welt – wir sind eins“. Die Schüler der Jahrgangsstufe 11 leiteten 24 Projektgruppen, die sich mit den verschiedensten Kulturen vielfältig auseinandergesetzt haben.
Am ersten Tag unserer Projektwoche begannen viele Gruppen ihr Projekt damit, sich vorzustellen. Dies erfolgte oft durch kleine Spiele, um die Atmosphäre zwischen den Schülern, die aus unterschiedlichen Klassen und Jahrgangsstufen zusammenarbeiten sollten, zu lockern. Anschließend erläuterten die Gruppenleiter ihre Planung und ihre Ziele. Es gab eine Vielfalt an Aktivitäten, die die Schüler der Jahrgangsstufen 7-9 motiviert erfüllt haben.
Nachdem wir, das Presseteam, einen kleinen Einblick in den Beruf des Journalisten bekamen, begannen wir, einige der vielen Gruppen zu interviewen. Darunter war eine Gruppe, die sich mit der Geschichte und den Feiertagen Russlands beschäftigte und dabei den Gruppenmitgliedern die russische Sprache in anfänglichen Zügen näherbrachte. Ähnlich wie in anderen Gruppen, beschäftigte sich auch die Projektgruppe „Japan“ mit kulturellen Traditionen und mit dem beliebten Unterhaltungsformat „Anime“. Zudem haben beide Gruppen eine typisch-nationale Spezialität gekocht und verkostet. Auch Sport wurde getrieben: Die Gruppe mit dem Thema „Schweden“ spielte ein national bekanntes Spiel namens Uni-Hockey und die Gruppe der Niederlande übte sich in Vorbereitung auf das am Freitag stattfindende Fußballturnier, welches die Projektwoche beenden sollte, im Fußball. Des Weiteren gab es zwei Theatergruppen die unabhängig voneinander ein passendes Stück kreierten und sich dabei an einer Tanzchoreographie orientierten. Die Ergebnisse der einzelnen Projektgruppen wurden dann auf dem Schulfest präsentiert. Die Arbeiten des Graffitiprojektes sind noch bis zum Ferienbeginn auf dem Schulhof zu bewundern.
Obwohl die Schüler anfangs ein wenig verschlossen wirkten, kam bald eine angenehme Atmosphäre auf und die Schüler und Projektleiter beschrieben ihre jeweilige Gruppe oft als interessant, spaßig und locker, aber dennoch motiviert und engagiert.

Euer Presseteam, 03.07.2018

Diesmal bei schönem Wetter, letztes Jahr war Dauerregen, hat heute - am 28.06.2018 - die AOK TEAM-Staffel organisiert vom SCC Events und dem VfL Brandenburg stattgefunden. Ca. 180 Teams waren auf der Strecke. Neben den Organisatoren des SCC war auch der VfL wieder gefragt und stellte viele Helfer. Dazu gehörten 17 Schüler/innen unserer Schule, die als Streckenposten eingesetzt waren und tolle Stimmung verbreiteten. Zuverlässig, kompetent, witzig und gut gelaunt wurden sie von den Läufern im Ziel beschrieben.
Die Organisatoren freuen und bedanken sich bei den Brechtlern!!! Und die AG "Soziale Kompetenz" hat ihren Namen gelebt. Bis zum nächsten Jahr.
Übrigens: Wir können auch mal eine Brecht-Staffel auf den Weg schicken.
 

 

Helfer: Antonia Kettelhake, Sarah Bliefner, Maria Manova, Michelle Runau, Ulrike Stephan, Neele Remitz, Hilke Remitz, Lee-Ann Hartwig, Vanessa Teutloff, Jasmin Fechner, Katja Hohmann, Laura Telle, Jenna Bartels, Maurice Grützke, Nele Gideon, Jessica Möller

Ute Schulz
AG „Soziale Kompetenz“, 02.07.2018

Exkursion ins Industrie-Museum Brandenburg an der Havel im Juni 2018

Stahlkochen ist ein Handwerk, das aus der Geschichte der Stadt Brandenburg nicht wegzudenken ist.
Wie die SchülerInnen der Klassen 8a und 8d des Bertolt-Brecht-Gymnasiums in Begleitung ihrer Chemielehrerinnen Frau Szyler und Frau Stachel erfuhren, wurde seit Beginn des Jahrhunderts in der Stadt Stahl hergestellt. Die günstige Lage an Bundesstraße, Bahnschiene und Kanal war maßgeblich entscheidend für den gewählten Standort Brandenburg a. d. Havel.
Der eingesetzte Ausgangsstoff: Schrott. Eine perfekte Recycling-Anlage für diesen wertvollen Rohstoff, benannt nach ihren Entwicklern Siemens und Martin. Mit nur einem Haken: Ein „Siemens-Martin-Ofen“ verbrauchte in einer Stunde so viel Heizöl, wie ein Mehrfamilienhaus im ganzen Jahr. Soll heißen: Die fehlende Wirtschaftlichkeit des Siemens-Martin-Ofens (Fotohintergrund beider Klassenfotos) bedeutete unter kapitalistischen Vorzeichen das Aus für das gesamte Werk. Am 13. 12. 1993 erfolgte der letzte Abstich. Seitdem ist noch ein Siemens-Martin-Ofen zur Besichtigung erhalten geblieben, zum Glück, wie die 8-Klässler fanden.
Mit einem Irrglauben vieler Brandenburger hingegen wird man wahrscheinlich nie aufräumen können: Der rote Himmel über Brandenburg war abends nicht rot vom gigantischen Schauspiel des Abstichs, dieser fand ja in der überdachten Halle statt. Vielmehr stammt er vom Ergießen der heißglühenden Schlacke auf Freiflächen hinter dem Stahlwerk nach dem erfolgten Abstich.
Interessant: Einige der Mädchen und Jungen unserer 8. Klassen haben zum Stahlwerk eine besondere Beziehung. Ihre Großeltern arbeiteten ihr ganzes Leben hier. Sie erzählen in der Familie oft ein bisschen wehmütig von der Zeit damals, als die 12 Öfen noch rauchten…
Genau wie der Ausstellungsführer Alexander. Ein junger Mann, der, Begeisterung versprühend, über die Arbeit im Werk berichtet, sehr authentisch und gespickt mit flotten Anekdoten. Dabei brachte er so manches Mal die Jungs und Mädchen zum Staunen. Sie erfuhren z. B. etwas über die schwierigen Arbeitsbedingungen in der Stahlproduktion. Männer und Frauen arbeiteten hier unter außergewöhnlich harten Bedingungen: Im Sommer herrschten 50 °C in der Halle, im Winter pfiffen hier Schnee und Wind durch und der Lärm war ohne Gehörschutz nicht zu ertragen.
Neu bei der diesjährigen Besichtigung, die an unserer Schule eine schöne Tradition geworden ist: Alle SchülerInnen durften in der Gießhalle ausschwärmen und die ehemaligen Meister-Büros, Aufenthaltsräume, das Labor und auch noch umherstehende Loks und Krane zur Beschickung der Öfen betreten und genauestens inspizieren. Natürlich war Helm- und Kittelpflicht.

Frau Szyler und Simone Stachel
Chemielehrerinnen des
Bertolt- Brecht-Gymnasiums

28.06.2018

Sechs Hauptpreisträger beim Energiewettbewerb 2018 „Energie, Wasser, Leben“ vom Bertolt-Brecht-Gymnasium

Nunmehr zum 12. Mal zählen Schülerinnen und Schüler unseres Bertolt-Brecht-Gymnasiums zu den Hauptpreisträgern 2018 des Wettbewerbs “Energie, Wasser, Leben“ des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), der für 2 Bundesländer ausgeschrieben wurde.
Die Hauptpreisträger des Physikkurses auf erhöhtem Niveau (11PH1) waren:
Linda Betke
Tobias Bleck
Paul Eitel
Jannik Richter
Lucas Schmidt
Hannah Schäfer

Sie konnten mit ihren Beiträgen in allen Kategorien überzeugen.
Darüber hinaus erhielt der Physikbereich unseres Gymnasiums einen Schulpreis, der mit einer finanziellen Anerkennung im Wert von 250,00 Euro und mit der Vergabe von aktuellen Unterrichtsmaterialien zum Thema Energiewende dotiert war.
Allen Teilnehmern vielen Dank und den Gewinnern herzlichen Glückwunsch zu ihrem Hauptpreis, einem 3-tägigen Persönlichkeitstraining u.a. mit einem Knigge Kurs, einem professionellen Bewerbungstraining, einem Coaching zur Verhandlungsführung und einem Fotoshooting im Wert von 800 Euro pro Person.
Monika Springstubbe (betreuende Fachlehrerin), 26.06.2018

Die Klasse 10b des Bertolt-Brecht-Gymnasiums besuchte am 14.06.2018 die Gedenkstätte Lindenstraße (ehemaliges Stasigefängnis) in Potsdam.
Für das Ministerium für Staatssicherheit der DDR gab es einige Bezeichnungen – MfS, Stasi und eben „Horch und Guck“. Das hört sich zwar verniedlichend an, war es aber nicht. Davon konnten sich die Schüler/innen bei der Führung durch das Gefängnis und beim anschließenden Zeitzeugengespräch überzeugen. Der ehemalige Gefängnisinsasse und Fluchthelfer Hartmut Richter hatte viel zu erzählen. Kurz vor seinem Abitur 1966 schnappte ihn die Stasi in Werder bei einem nicht ausreichend vorbereiteten Fluchtversuch. Er musste zwar in U-Haft, bekam aber später „nur“ eine Bewährungsstrafe. Fortan hatte er immer mal wieder mit der Stasi zu tun. Diese verpasste ihm auch einen neuen Haarschnitt, weil die „Hottentottenmähne“, kopiert vom kapitalistischen Westen, nicht in die DDR passte. Herr Richter beschrieb außerdem seine Haftbedingungen und seine gefährliche Tätigkeit als Fluchthelfer sowie seine Motivation dazu. Oft waren es Freund und Bekannte, die er in seinem Auto nach Westberlin brachte. Für diese 33 geglückten Fluchtversuche erhielt er 2012 das Bundesverdienstkreuz.
Obwohl er schon lange in Rente ist, setzt sich Hartmut Richter nicht zur Ruh. Ihm ist es wichtig, dass seine Erlebnisse/Erfahrungen nicht vergessen werden, sondern junge Menschen die Ziele, Methoden und Vorgehensweise von „Horch und Guck“ kennen lernen und Menschen erleben, die das nicht widerspruchslos hinnahmen.

G. Scholz (Geschichtslehrerin), 24.06.2018

Termine

Nachschreibetermin Sek I und Sek II

Verantwortlich: Frau Marggraf, Stellvertreterin: Frau A. Schulz
On Mo, 10. Dezember 2018
13:35 h

Weihnachtssingen

On Do, 20. Dezember 2018
11:45 h - 12:30 h
St. Gotthardtkirche

flexibler Ferientag

On Fr, 21. Dezember 2018