Neuigkeiten

Diese Seite zeigt Ihnen alle Neuigkeiten aus dem facettenreichen Schulalltag des Bertolt-Brecht-Gymnasiums.

Hochwasser überflutet die Kleinstadt ...

Demografischer Wandel im Land Brandenburg 

Mit Problemen wie diesem müssen sich die fünf  Planungsregionen in Brandenburg auseinandersetzen. Und um uns, den Schülerinnen und Schülern des Geographie-Kurses auf erhöhtem Niveau der 11. Klasse dieses komplexe Thema näherzubringen waren am Donnerstag, dem 14. Januar, Angela Eichler und Antje Woiteck von der Uni Potsdam bei uns in der Schule. Mit dem Spiel „Wir sind Brandenburg – Demografic Games 3000“, welches Antje Woiteck  mit Unterstützung des Koordinationsbüros für Chancengleichheit sogar selbst mitentwickelt hat,  haben sie uns die Herausforderungen und Auswirkungen des Demografischen Wandels näher gebracht.  Wir mussten uns mit gesellschaftlichen Entwicklungen auseinandersetzen und eigene Strategien entwerfen um diesen entgegenzuwirken und die Daseinsvorsorge in allen Städten und Dörfern zu sichern. Dazu mussten wir versuchen die jeweiligen Kategorien (medizinische Versorgung, Bildung, Wirtschaft, Familie, Kultur und Umwelt) zu koordinieren. Und zwar so, dass selbst dann die Daseinsvorsorge für die Menschen gesichert ist, wenn in den Ereignis- und Ergebnisphasen der demografische Wandel seinen Lauf nimmt und arbeitstätige Menschen zu Rentnern werden oder die Fördermittel für Bildung gekürzt werden und es zu einer Zusammenlegung von Schulen kommt.

Nachdem erste Anlaufschwierigkeiten überwunden waren haben wir uns wirklich Gedanken gemacht wie wir planerisch am besten vorgehen können. Doch trotzdem hat uns der Demografische Wandel ab und zu einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir konnten das Ziel, die Daseinsvorsorge ständig zu gewährleisten, nicht erfüllen. Deshalb haben wir uns einfach gedacht: „Ach, wir machen das Dorf einfach platt!“

Das geht im realen Leben jedoch nicht und erst dann ist uns richtig bewusst geworden, mit wie vielen Komponenten man planen muss und wie vorausschauend man denken muss um ein humanes Ergebnis zu erzielen und dass es gar nicht so leicht ist mit diesem allgegenwärtigen und immer weiter fortschreitenden Problem des längeren Lebens, sowie weniger und vielfältiger Werdens umzugehen.

Ich denke das Spiel hat eine sehr gute Gelegenheit dargestellt um selbst einmal kreativ und planerisch aktiv zu werden und die ganzen gesellschaftlichen und demografischen Prozesse besser zu verstehen.

Auch den folgenden Klassen würde ich dieses Spiel empfehlen, da es einfach was anderes ist als nur trockene Theorie.

von Anne-Kathrin Löser, 18.01.2016

Am Montag, dem 04.01.2016, fuhren 39 Schülerinnen und Schüler des Bertolt-Brecht-Gymnasiums und des von Saldern-Gymnasiums nach Zell am See. Täglich wurden die Pisten der Schmittenhöhe ab 9 Uhr befahren. Bei eisigen Winden besuchten wir auch die Hänge des Gletschergebietes Kitzsteinhorn und machten atemberaubende Aufnahmen auf 3029m Höhe.

Es waren sowohl bei den Anfängern, als auch bei den Fortgeschrittenen und Könnern der Ski- und Snowboardfahrer Erfolge messbar. Jede Gruppe hatte dabei die Möglichkeit, sich Namen wie „Gummibärenbande”, „Bobos”, „Tigerenten” bzw. „Schon da!“ auszudenken.

Die Bindung beider Schulen wurde bei gemeinsamen Spieleabenden intensiviert. Wir konnten neben den beiden Beachvolleyballfeldern auch die Kletterhalle sowie die Fußballhalle und die XXL-Trampoline in Anspruch nehmen. Am Abend wurde sich mit einem 3-Gänge-Menü gestärkt. Als Highlights gab auch jeweils einen BBQ-  und einen Pizzaabend.

Trotz einiger blauer Flecken und zum Teil frostigen Temperaturen hatte jeder sehr viel Spaß, sodass alle diese Fahrt noch lange in Erinnerung behalten werden.

Wir möchten uns ganz herzlich bei den Lehrern, die uns diese Fahrt ermöglicht haben,  bedanken!

Anna-Marie Franke und Therese Guthke, 13.01.2016

 

Unter dem nachfolgendem Link sind viele eindrucksvolle Impressionen unserer tollen Skiwoche zu sehen!

https://youtu.be/iHr5-lPnn8U

Auch in diesem Jahr dachten zum Jahresausklang wieder Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Ehemalige an die Privatinitiative „Ich helfe dem Mji Wa Salama-Waisenhaus in Mombasa; Kenia“.

Ein herzliches "Asante sana" allen, die sich wieder mit Sach- und Geldspenden beteiligt haben. So konnte ich u.a. 34 kg Schuhe, Bekleidung, Schulrucksäcke, Taschen, Zahnbürsten, Zahncreme, Stifte usw. von Brandenburg nach Mombasa mitnehmen.

Dank eurer Hilfe konnten fast 2,5 t Hilfsmittel vor Ort gekauft werden. Es waren u.a. an Lebensmitteln 720 kg Ugali, 25 kg Zucker, 24 kg Salz, 200 kg Reis, 40 l Öl zum Kochen, 20 kg Margarine, 5 kg Nudeln, 90 kg Bohnen, 60 l Milch, 48 kg Haferflocken, 8 kg Babynahrung als Pulver, 10 kg Fleisch, 12 Hühner, 10 kg Kartoffeln, 5 Pakete Würstchen, 10 kg Tomaten, 5 kg Zwiebeln.

Dazu kommen: 700 kg Holzkohle zum Kochen, 60x Zahnpasta, 48 Zahnbürsten, über 1400 Windeln, 12x Einlagen, 24x Vaseline, 4 Pakete Stahlwolle, 24x Seife, 21 kg Waschmittel, 10l Bleichmittel, 10 l Flüssigreiniger, 10 l Spülmittel, 80 Rollen Toilettenpapier, 48 Hefte und Stifte. Vom verbliebenen Restgeld wurde ein Teil der Stromrechnung (Januar-September 2015; ca. 30 €) bezahlt.

Mein besonderer Dank gilt dem Schweizer Chris Koller, dem Chef der Peponi Diver Mombasa, der mich wieder kostenlos beim Einkauf, dem Transport und der Übergabe unterstützte.

Monika Springstubbe, 05.01.2016

Am Dienstag, dem 15.12.2015, haben wir, die Klasse 9a, unseren beim Wettbewerb im sozialen Lernen gewonnenen freien Tag eingelöst und sind nach Potsdam gefahren.

Als wir uns um 8:45 Uhr am Brandenburger Bahnhof trafen, wussten wir noch nicht, was für ein erlebnisreicher Tag es werden sollte! Um 9:00 Uhr stiegen wir in den Zug, der uns in die Landeshauptstadt brachte. Dort angekommen, betraten wir eine Bahn, die uns zum Planetarium führte. … Und von dort waren wir nur noch … 65 Stufen vom Sternenhimmel entfernt!!! Oben angekommen, setzten wir uns in einen runden dunklen Raum. Ein packend-faszinierender Film nahm uns mit auf eine Reise durch die weit entfernte Galaxie und erklärte die verschiedenen Sternenbilder. Nach der interessanten Show bedankten wir uns bei der Mitarbeiterin, die uns durch das Spektakel geführt hatte, und begaben uns wieder zu einer Bahn. Wir ahnten nicht, wie voll sie werden würde.

Auf dem Weg zur Biosphäre war unsere Stimmung ausgelassen und einige Schüler spielten laute Weihnachtsmusik, bei der sogar Frau Plotnikow mitsang. In der Biosphäre angekommen, gingen wir auf Safari: In Gruppen erkundeten wir verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Jeder war in seinem Element. Im Bistro dann gönnten sich mehrere Schüler ein Stück Kuchen und bekamen kostenlos heißen Kakao dazu. Nachdem wir einen weiteren Pfad als Klasse gemeinsam gelaufen waren, kamen wir in einen ganz besonderen Raum, der eine Luftschifffahrt durch den Amazonas simulierte. Das war einer der entspannendsten Momente des aufregenden Tages.

Zu guter Letzt gingen wir auf den Weihnachtsmarkt, welcher zum Brandenburger Tor die Straße entlang führte. In kleinen Grüppchen vergnügten wir uns an spaßigen Ständen mit Spielen, Leckereien und anderen Dingen. Dabei vergaß man schnell die Zeit und schon ging es im Bus zurück zum Potsdamer Hauptbahnhof. Von dort fuhren wir in einem, zum weiteren Male, vollen Zug zurück nach Brandenburg. Nach sieben tollen Stunden in harmonischer Klassenatmosphäre verabschiedeten wir uns alle voneinander. Es war einer der schönsten Tage des Schuljahres 2015.

Im Namen der Klasse – Gina Seidel, 31.12.2015

 

Die Chemiekurse der 11. und 12. Jahrgangsstufe, unter der Leitung von Herrn Dr. Schröder und Frau Stachel, wurden am 16.12.2015 zu einer ganz besonderen Vorlesung der Universität Potsdam nach Golm eingeladen - die berüchtigte Weihnachtsvorlesung. Pünktlich um 16 Uhr begann die Arbeitsgruppe um Dr. Holdt die Experimente. Bunte Flammen, eine Methanmamba und Versuche rund um festes Kohlenstoffdioxid begeisterten die jungen Chemiker. Auch an Erdbeereis, welches zu einer weihnachtlichen Geschichte ins Publikum gereicht wurde, mangelte es nicht. Wenig später erhielt unsere Lehrerin Frau Stachel eine der roten Rosen, die im folgenden Experiment durch Stickstoff gefroren wurden. Der weihnachtliche Chemie-Workshop wurde durch die Rockgruppe der Universität „Triple One“ musikalisch untermalt, und zusammen mit dem schön dekorierten Vorlesungssaal entstand eine weihnachtliche und festliche Stimmung, welche durch die chemischen Experimente zu einem eindrucksvollen Bildungserlebnis für uns wurde.

Wir danken der Universität Potsdam für diese imposante Vorstellung!

die Schüler der Chemiekurse der 11. und 12. Jahrgangsstufe, 30.12.2015