Neuigkeiten

Diese Seite zeigt Ihnen alle Neuigkeiten aus dem facettenreichen Schulalltag des Bertolt-Brecht-Gymnasiums.

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Am 17.10.2018 machte sich das Tutorium 11 Deu 1 auf nach Berlin, um nahe des Alexanderplatzes an einem "Exit-Game" teilzunehmen. Ziel des Wandertags war, dass sich die Schülerinnen und Schüler des Anfang des Schuljahres neu zusammengesetzten Kurses untereinander näher kennenlernen. Darüber hinaus mussten sie bei dem Exit-Spiel zusammenarbeiten, um Hinweise in einem präparierten Raum zu finden, Rätsel zu lösen, Schlösser und Türen zu öffnen, mit dem Ziel, den Raum in einer vorgegebenen Zeit wieder verlassen zu können oder andere unheilvolle Katastrophen zu verhindern. Obwohl die Uhr gnadenlos tickte und manche Rätsel nicht sofort gelöst werden konnten und einiger Unterstützungs-Hinweise seitens der Spielleitung bedurften, absolvierten alle drei Teams "ihren" Raum erfolgreich und innerhalb der vorgegebenen Zeit. Das Ziel des Wandertags - nämlich die "Atmosphäre" im Kurs zu verbessern - ist aus der Sicht des Tutors mehr als erreicht worden. Nicht nur, dass alle Schülerinnen und Schüler pünktlich zur Abfahrt am Hauptbahnhof in Brandenburg erschienen und im Vorfeld das Eintritttsgeld bezahlten (um dessen Verwaltung sich Jonathan sehr zuverlässig kümmerte), auch die gelöste Stimmung nach den Spielen zeigte, dass das Tutorium 11 Deu 1 aus zuverlässigen Jugendlichen besteht, die einen respektvollen und kollegialen Umgang miteinander pflegen.

D. Sosna (Tutor)

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Am 8.10.2018 nahm der Geografie-Leistungskurs der 11. Klasse des Bertolt-Brecht-Gymnasiums am Workshop: „Grünachse – Brandenburg-Nord, Uferzone am Silokanal“ teil. Hierbei wurde die Erneuerung des Abschnittes von der Marina am Silokanal bis zur Eisenbahnbrücke im Stadtteil Nord thematisiert. In diesem Unterrichtsblock durften die Schüler ihre Wünsche und Ideen den Planern Frau Hupe (Stadtplanungsamt Brandenburg), sowie drei Mitarbeitern des beauftragten Planungsbüros aus Berlin, hinsichtlich der Grünachse präsentieren und bekamen ein Feedback inwieweit dies umsetzbar ist. Somit entstand ein interessantes Konzept, an dem jede Generation teilhaben kann. An diesem Projekt hatten sowohl die Schüler, als auch die leitenden Planer sehr viel Spaß.
Ob letztendlich die produktivsten Ideen verwirklicht werden, können wir vielleicht sogar schon in einigen Jahren sehen.

Annika Krusche & David Papke, 15.10.2018

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Am 19. September 2018 besuchten die Politikkurse der 11. Jahrgangsstufe des Bertolt-Brecht-Gymnasiums das Theaterstück „Heimatkleid“ im Brandenburger Theater.
Im Wesentlichen geht es in dem Stück um Claire, eine junge Frau, die nach Berlin in die Wohnung ihrer Schwester gezogen ist, um für den Hund zu sorgen und den gemeinsamen Fashion Blog "Modeopfer" weiterzuführen. Die Mitbewohner ihres Hauses gehören zu einem bunten Durcheinander verschiedener sozialer Schichten und Ethnien. Den Nachbarn von gegenüber, Tom Jauer, findet Claire sofort sympathisch und attraktiv, sie muss jedoch, bevor sie irgendetwas anderes macht noch zu einem von ihrer Schwester aufgetragen Interviewtermin bei dem Modelabel "Heimatkleid". Das Modelabel „Heimatkleid" wirbt damit, nur Kleidung aus 100-prozentig deutschen Stoffen und deutscher Produktion zu fertigen. Claire ist von der Idee begeistert, sie erfährt jedoch durch lautstarke Proteste von außen, wie zum Beispiel „Nazis raus!", dass nicht alle ihre Ansicht teilen. Trotz dessen stellt Claire das Modelabel bei ihrem nächsten Blog Update begeistert vor und präsentiert sich selbst in einem der Kleider. Auf den Beitrag folgen jedoch viele Kommentare, die nun auch sie als Nazisympathisanten darstellen. Von den Geschehnissen eingeschüchtert und von der Tatsache verwirrt, dass „Heimatkleid“ für rechtsgesinnt gehalten wird, hat sie nun Angst, da sie direkt bedroht wird. Während Claire noch mit den psychischen Folgen der Kommentare zu dem Blog Update zu kämpfen hat, haben die restlichen Bewohner des Hauses ein komplett anderes Problem: Müll im Hinterhof, zu dem sich niemand bekennen will. Doch schnell ist ein Sündenbock gefunden: der ebenfalls neu zugezogene syrische Flüchtling Al Sayed (obwohl es keinerlei Beweis gibt, dass er den Müll unrechtmäßig entsorgt hat). Hauptverfechter dieser These ist Tom Jauer, der Mitglied in einer rechtspopulistischen Partei ist und versucht, die anderen Bewohner im Haus mit seinem unscheinbaren rechten Gedankengut gegen Ausländer aufzuhetzen. Auf Jauers Einwirken hin beschließt man, Al Sayed bei einer Hausversammlung zur Rede zu stellen. Die eigentlich Schuldige Person, welche den Müll in den Hinterhof gestellt hat war jedoch die zeitgleich in das Haus gezogene Claire. Diese wird jedoch aufgrund ihrer Herkunft nicht verdächtigt. Bei dem Versuch Al Sayed zur Rede zu stellen, eskaliert die Situation und der vermeintlich sympathische und zivilisierte Tom Jauer entpuppt sich als gewaltbereiter und aggressiver Nazi.
Passend zu dem momentanen Aufstieg rechtspopulistischer Parteien und rechtspopulistischem Gedankenguts in Deutschland und Europa, klärt das Stück den Zuschauer somit über die Gefahr des neuen rechtspopulistischen Trends auf, in dem der moralische Konflikt zwischen „rechts“ und „links“, den Claire durchlebt, auf eine sehr realistische Art und Weise dargestellt wird. Dem Zuschauer wird durch das offen gelassene Ende jedoch keinerlei Meinung bzw. keinerlei Schlussfolgerung aus dem Gesehenen aufgezwungen, was das Stück zu einem fruchtbaren Boden für eigene Interpretationen bzw. die Bildung von politischen Urteilen macht.

Felix Westphal, 27.09.2018

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Am 19.09.2018 fuhren wir, der Geografie-Leistungskurs 11EK1, unter Leitung von unseren Fachlehrern Herr Holicki und Frau Breu, nach Berlin. Im Rahmen des Unterrichtes startete für uns an der Kulturbrauerei im Stadtteil Prenzlauer Berg eine geführte Fahrradtour durch die Landeshauptstadt zum Thema „Stadtentwicklung“. Nachdem alle Schülerinnen und Schüler nach der Organisation des Verleihs -zuzüglich Helm- startklar waren, begann zeitnah für den zuvor geteilten Kurs die geplante Fahrradroute.
Zu allererst erreichten wir die Hinterhöfe Berlins, die Auskunft über die damalige Verteilung der Bevölkerungsschichten gaben. Dabei unterstützten anschauliches Material und Bilder die informativen Erzählungen des Guides. Danach fuhren wir durch die Kollwitzstraße in Richtung der alten Stadtmauer. Währenddessen passierten wir die Zionskirche und machten Halt, um den Marthashof zu bestaunen. Dass dort vorwiegend wohlhabende Menschen wohnen, wurde deutlich, weil diese Wohnhäuser mit Toren abgegrenzt wurden und sehr modern erschienen. Diese Struktur ähnelt stark dem Aufbau von Gated Communities, mit dem Unterschied, dass der Hof sich zentral in einem Stadtteil befindet.
Im weiteren Verlauf ließen sich reichliche Neubauten in der damaligen Sperrzone erkennen, bis wir schließlich im Wedding einen Park erreichten, der vor geraumer Zeit einen Bahnhof darstellte. In dieser Hinsicht erfuhren wir, dass viele Bahnhöfe in der Zeit nach dem Mauerfall verschwanden.
Das Highlight der Führung schloss sich nach diesem Stopp an, denn wir befanden uns zwischen der Hinterlandsicherungsmauer und der alten Grenzmauer, die West- und Ostberlin einst trennten. Wo vor 30 Jahren noch Soldaten marschierten, berichtete unser Guide von eigenen Erfahrungen, über die Zeit vor und nach dem Mauerfall und wie sich die Stadt seitdem entwickelt hat.
Bevor wir nach 1,5 h eine kurze Pause beim Bäcker in Betracht zogen, zeigten sich alte, aber auch neuere Industriehäuser am Straßenrand, wie in vorausgegangenen Unterrichtsstunden gelernt, auf Merkmale der Industrialisierung hinwiesen.
Schon kurze Zeit später furhen wir entlang der Spree und konnten den Reichstag am anderen Ufer bestaunen, bis wir eine kleine Erhöhung erreichten und riesige Baustellen Berlins zum Vorschein kamen. Seit ungefähr 8 Jahren wächst die Bevölkerung stetig an, da z.B. Studenten, aber auch Familien neue Perspektiven hinsichtlich des Arbeitens oder des Studierens ergreifen möchten. Aus diesem Grund muss für neue Wohnmöglichkeiten gesorgt werden. Jedoch erklärte unser Guide, dass die Zahl der Bevölkerung noch vor einigen Jahrzehnten drastisch sank. Deshalb ist es ein sehr positiver Aspekt, dass die Entwicklung jetzt und in Zukunft voranschreitet.
Unser letztes Ziel stellte das Brandenburger Tor dar. Dort konnten wir gut die Urbanität erkennen und schon vorhandenes Wissen in Erklärungen mit einbauen. Von dort aus fuhren wir gemeinsam wieder zurück zur Kulturbrauerei, um uns noch einmal bei beiden Guides zu bedanken und ein Fazit zu ziehen.
Des Weiteren bestand die Möglichkeit, während der Tour Fragen zu stellen, wodurch wir für die anstehenden/selbstgeplanten Unterrichtsbausteine weitere Informationen sammeln konnten.
Vor allem das sonnige Wetter, trotz heißer Temperaturen, unterstützte die gelungene und abwechslungsreiche Exkursion. Gemeinsam erlangten wir neues Wissen, verbunden mit Bewegung und viel Spaß.

Vielen Dank an Herrn Holicki und Frau Breu, die diesen Ausflug ermöglichten.

25.09.2018

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Eine große Ehrung erfuhr unser Gymnasium im Rahmen des Deutsch-Russischen Jahres der kommunalen und regionalen Partnerschaften 2017/18 durch die Auszeichnung des Projekts „Unterricht via Skype“, das von Frau Dr. Cathrin Plotnikow und ihrer russischen Kollegin, Frau Iwanowa aus Magnitogorsk, Allgemeinbildende Schule Nr. 67, seit 2012 erfolgreich geführt wird. Aus 250 bundesweit eingereichten Projekten wurde es für die 30 Nominierungen ausgewählt. Die Ehrung fand im Auswärtigen Amt in Berlin im Beisein der Außenminister beider Länder, Herrn Heiko Maaß und Herrn Sergej Lavrov, statt.

19.09.2018

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