Von wegen Geschichte sei angestaubt und lange vorbei. Geschichte begegnet uns ständig, auch wenn wir es nicht immer bewusst wahrnehmen. Sehr bewusst wahrgenommen haben die Epoche des Absolutismus die Schüler der Klasse 7b. Sie verarbeiteten ihr Wissen zu diesem Thema in einem Brettspiel, das sie mit viel Kreativität und Einfallsreichtum gestalteten. Interessant war schon, welche Spielfiguren sie sich aussuchten. Von selbstgebastelten Sonnen über Playmobil-Ritter und –Damen bis hin zu Schäfchen war einiges dabei. Geballtes Fachwissen steckt in den geforderten Aufgabenkarten. So quetschen die Spieldesigner ihre späteren Mitspieler über die Machtstützen Ludwig XIV., über Merkantilismus, über das Hofleben in Versailles und vieles mehr aus. Neben diesen Fachwissenkarten gibt es auch Praxisaufgaben, die für Bewegung sorgen. Die Spielpläne/-bretter spiegeln die Ideenvielfalt der Schülerinnen und Schüler wider und vermitteln den Eindruck, dass sie auch im Vorfeld des eigentlichen Projektblocks schon Einfälle sammelten. Eine Gruppe spielt z.B. im Park von Versailles. Natürlich werden die Spiele nicht nur für den Schrank gebastelt, sondern die Gruppen probieren sie auch aus. Außerdem tauschen sie diese untereinander aus und testen sie auf ihre Tauglichkeit. Also Geschichte zum Anfassen.

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