Willkommen am Bertolt-Brecht-Gymnasium

Das Bertolt-Brecht-Gymnasium ist eine Schule mit offenen Ganztagsangeboten in Brandenburg an der Havel. Die Schule liegt im verkehrsgünstigen und ruhigen Stadtteil Nord. Sie wurde 1964 als polytechnische Oberschule Bertolt Brecht gegründet und nach der deutschen Wiedervereinigung ab 1991 als Gymnasium weitergeführt. Im Rahmen einer Festveranstaltung im Brandenburger Theater am 10. Februar 1996 wurde unserer Schule erneut der Name Bertolt Brecht verliehen.

Wir eröffnen Schülerinnen und Schülern aus dem gesamten Stadtgebiet und den umliegenden Gemeinden die Möglichkeit, an unserer Schule die allgemeine Hochschulreife zu erwerben.

„Einfach mal abtauchen“

Am 05. und am 12.12.2019 hieß es für den Schwimmkurs 12 des Bertolt-Brecht-Gymnasiums: „Einfach mal abtauchen“.

Mit Unterstützung der Brandenburger Tauchschule erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit nicht nur mit Maske, Schnorchel und Flossen zu üben, sondern sich auch mit Tarierweste, Pressluftflasche und Atemregler vertraut zu machen.

Für die Teilnehmer war es eine völlig neue Erfahrung, welche bestimmt bei vielen das Interesse an dieser Sportart geweckt hat.

Besuch in den Theodor-Fliedner-Werkstätten

Im Rahmen unseres Religionsunterrichts sind wir, die Klassenstufe 9, am 29. Oktober 2019 zu den   Fliedner-Werstätten in Schmerzke gefahren. Die Theodor-Fliedner-Stiftung ist eine Einrichtung, die körperlich und geistig behinderten Menschen ein umfangreiches Wohn- und Betreuungsangebot bietet. Ihr Ursprung geht zurück auf Georg Heinrich Theodor Fliedner. Er war ein evangelischer Pfarrer. Fliedner legte mit seiner Familie im Jahre 1844 in Duisburg den Grundstein füreine Diakonieanstalt. Seine Arbeit in der Krankenpflege ist wegweisend bis in die heutige Zeit. Ihn bewegte besonders die Not der behinderten Menschen, die in der Gesellschaft stark vernachlässigt wurden.

Joyce Akinyi – unser Patenkind in Kenia

Von Joyce gibt es im positiven Sinne keine Neuigkeiten. Joyce, inzwischen 16 Jahre alt, lebt nach wie vor zusammen mit ihrer Großmutter, einer 72jährigen Kleinbäuerin, und ihrer jüngeren Schwester Elseba (15 Jahre alt) im Bezirk Kisumu (östlich des Victoriasees in Kenia). Ihr Haus ist ein Steinhaus mit Metalldach und Zementfußboden. Zum Kochen nutzt die Familie Holz.Auch geht Joyce weiter zur Schule. Die Schule befindet sich weniger als 30 Fußminuten von ihrem Zuhause entfernt. Ihre Lieblingsfach ist der Sprachunterricht. Die meisten Kinder im Bezirk Kisumu können hingegen keine weiterführende Schule besuchen, da die Entfernung zur Schule häufig zu groß ist oder sie arbeiten müssen.

Mit der Patenschaft durch unsere Schule wurden im letzten Jahr nicht nur Joyce und ihre Familie unterstützt, sondern weitere Projekte in Kisumu mitfinanziert. Dazu zählen z. B.

  • die Verbesserung des Zugangs zu Schulen (Unterstützung bei den Schulgebühren und Bereitstellung von Fahrrädern, um den Schulweg zu erleichtern)
  • Verbesserung der Einkommenssituation für viele Haushalte (Unterstützung mit Saatgut, Anlegung von Gärten, Mikrokredite für Geschäftsgründungen)
  • Maßnahmen zum Schutz der Kinder vor Vernachlässigung oder sexuellem Missbrauch
  • Pflanzen von Baumsetzlingen

Wer mehr über die Arbeit im Projektgebiet erfahren oder Joyce schreiben möchte, kann sich an den Fachbereich Geographie wenden

Amerikanische Revolution und Irokesen

Am 20.11.2019 war der Tag des besonderen Geschichtsunterrichtes für die Schülerinnen und  Schüler der 11. Klasse. Das Geschichtsprojekt „Amerikanische Revolution und Irokesen - Geschichte zum Sehen, Hören und Anfassen“ stand  wieder auf der Tagesordnung. Alle Kurse erlebten Geschichte aus einem ganz anderen Blickwinkel. Anhand zahlreicher historischer Repliken, wie die Bekleidung und Ausrüstung der britischen Truppen, der amerikanischen Kolonistinnen und Kolonisten, als auch der in den militärischen Konflikt mit einbezogenen Irokesen, konnten die Schüler eine „Zeitreise“ ins 18. Jahrhundert unternehmen.

Schüler des Bertolt-Brecht-Gymnasiums ziehen in den Bundesrat

Vom 19. bis 20. November übernahmen rund 120 Schülerinnen und Schüler aus vier Schulen des Landes Brandenburg die Rolle von Politikern des Bundesrates. Die Teilnahme ist etwas ganz Besonderes, weil jedes Bundesland im Rahmen seiner Bundesratspräsidentschaft nur alle 16 Jahre an diesem Planspiel teilnehmen darf und lediglich vier Schulen im Land durch die Schulämter ausgewählt werden. Mit dabei waren auch 29 Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Bertolt-Brecht-Gymnasiums.