Schneesportlager 2020

Ganz frisch im neuen Jahr machten sich die Schülerinnen und Schüler des Bertolt-Brecht-Gymnasiums gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern des von Saldern Gymnasiums am 05. Januar auf den Weg nach Zell am See.
Fünf Tage ging es für die Schülerinnen und Schüler der 10. Und 11. Jahrgangsstufe in das Skigebiet Zell am See Kaprun.
Schon zu Beginn der Fahrt gab es eine klare Regel: Bertolt-Brecht-Gymnasium und von Saldern Gymnasium reisen zusammen und treten auch zusammen auf. Sowohl die Kooperation zwischen den Schülerinnen und Schülern als auch zwischen den Lehrkräften funktionierte auf der gesamten Fahrt einwandfrei.
Nach einer anstrengenden zehnstündigen Busfahrt ging es sofort zum Ski- und Snowboardverleih. Nach dem gemeinsamen Abendessen und der Einteilung in die verschiedenen Leistungsgruppen fand der erste Abend ein frühzeitiges Ende. Für den ersten Tag auf der Piste mussten schließlich alle Kräfte mobilisiert werden.
Nach einem ausgewogenen Frühstück ging es dann am Morgen gegen neun Uhr auf die Piste. Man konnte sowohl bei den Schülerinnen und Schülern, als auch bei den Lehrkräften die Vorfreude spüren.
Vom blutigen Anfänger bis hin zum fortgeschrittenen Fahrer war jedes Leistungsniveau vertreten. Einige der Schülerinnen und Schüler durften sogar das erste Mal die Faszination der Berge erleben.
Der erste Tag hielt für uns traumhaftes Wetter bereit. Die Anfänger bemühten sich die ersten Meter im Schnee zu überwinden, während die Fortgeschrittenen das Skigebiet erkundeten. Am Mittag trafen sich alle Gruppen zur gemeinsamen Stärkung und Besprechung.
Die erste Fahrt auf über 2000 Meter war vor allem für die Anfänger, die noch nie in den Bergen waren, ein besonderer Moment. Der Blick auf den Zellner See und das Alpenpanorama war für sie etwas völlig Neues.
Nach einem erfolgreichen ersten Tag auf der Piste ging es am Nachmittag wieder in die Jugendherberge. Beim gemeinsamen Abendbrot wurde der Plan für die Abendgestaltung besprochen. Die Schülerinnen und Schüler hatten am Abend die Möglichkeit, sich in der Trampolinhalle oder beim Beachvolleyball auszutoben. Ja richtig, in der Jugendherberge gab es eine Trampolinhalle und einen Beachvolleyballplatz. Doch damit nicht genug. Einige Schülerinnen und Schüler bemühten sich beim Basketball gegen die Lehrkräfte oder erholten sich in einem der Entspannungsräume. Neben diesen Angeboten gab es noch ein Kino, eine Squashhalle, eine Boulderhalle, Tischtennisplatten uvm.
Dieses vielfältige Angebot an Sportaktivitäten wurde auch in den Folgetagen sowohl von Schülerinnen und Schülern, als auch von Lehrkräften genutzt. Im Nachhinein kann man sagen, dass die Fahrt nicht nur die Fahrkünste auf der Piste verbesserte, sondern auch die allgemeinen konditionellen und koordinativen Fähigkeiten schulte.
Durch die Verletzung einer Lehrkraft am zweiten Tag, mussten einige Pläne schlagartig geändert werden. Hier zeigte sich die enorme soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler. Trotz oder gerade aufgrund von größeren Gruppen nahmen alle Rücksicht aufeinander. An Bewegungsaufgaben wurde größtenteils gewissenhaft gearbeitet und so ließ der Erfolg auch nicht lange auf sich warten. Besonders die Snowboard- und Skianfänger hatten eine enorme Leistungssteigerung.
Am dritten Tag fuhren wir dann zum Gletscher Kitzsteinhorn. Nachdem das Busunternehmen uns zunächst vergessen hatte, kamen wir dann etwas verspätet auf dem über 3000 Meter hohen Berg an.
Angekommen auf dem Berg kam die gute Laune dann schnell wieder und bei besten Bedingungen fuhren wir bis kurz vor Liftschließung.
Am letzten vollständigen Tag auf der Piste kam bei einigen schon Wehmut auf. Dennoch sollte auch dieser Tag ein voller Erfolg werden. Die Fortgeschrittenen nutzten den Tag, um ein neues Skigebiet zu erkunden (Saalbach) und die Anfänger feilten weiter an den Basics.
Am Freitag den 10.01.2020 ging es dann nach einem halben Tag auf der Piste wieder Richtung Brandenburg. Im Bus gab es dann von den Schülerinnen und Schülern eine zweistündige Gesangseinlage, die die gute Stimmung unter ihnen noch einmal bestätigte.
Alles in allem war die Fahrt ein voller Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler stellten unter Beweis, dass sie in der Lage sind, Wagnisse einzugehen, zu kooperieren, Leistung zu bringen, Bewegungen kreativ zu gestalten, gesundheitsbewusst zu fahren und neue Körpererfahrungen zu machen